„Ein Leben in Farbe“: Josi Plauen-Ausstellung geht mit großem Erfolg zu Ende
Die Finissage der Ausstellung „Ein Leben in Farbe“ von Jochen Singer, alias Josi Plauen, war ein schöner Abschluss einer gelungenen Ausstellung, die mit allerhand parallellaufenden Veranstaltungen, von der Erzählzeit, über das Konzert von Colludie Stone bis zum Vortrag über den Barockbildhauer Johann Josef Auer führte.
All diese Veranstaltungen sind, zur großen Freude des Kulturkreises, von der Bevölkerung Jestettens und der weiteren und näheren Umgebung sehr gut angenommen worden. Jochen Singer zeigte sich sehr zufrieden mit der Ausstellung. Er freute sich sehr, dass an jedem der Öffnungstage interessierte Menschen kamen, mit denen er ins Gespräch kommen konnte: „Es gab viele Menschen, die sich für mein „Leben in Farbe“ interessierten.“ Die Begeisterung war ihm deutlich anzumerken.
Auch zur Finissage, an der Ernst Raffelsberger, Vorsitzender des Kulturkreises, am Flügel Klavierstücke zu Gehör brachte, war mit etwa 50 Personen gut besucht. Raffelsberger spielte zu Beginn einen Satz aus einer Mozartsonate. In seiner anschließenden Rede zog er ein Resümee über die Ausstellung, sprach über die Farbigkeit des Lebens und zog Parallelen zwischen Malerei und Musik.
Der zweite Musikteil begann mit „Veronika der Lenz ist da“, es folgte weitere Musik im Zweier-Takt („Annen-Polka“) und mit dem „Kaiserwalzer“ leitete er zum Dreier-Takt über. Dieser Walzer, ursprünglich „Berlin-Wien“ genannt, ist eine Kombination von Marsch und Walzer, ebenso das „Schwalbenduett“ aus der Csárdásfürstin. Die Stücke gingen alle sehr gut ins Ohr, die Zuhörer waren begeistert und taten dies mit kräftigem Applaus kund.
Die bekannte Titelmelodie aus dem Film „Love-Story“ (Vierer-Takt) wurde schnell erkannt. Das wohl bekannteste Stück im Fünfer-Takt, Take Five von Paul Desmond war in Raffelsbergers Programmzusammenstellung das letzte Werk.
Danach richtete er seine Dankesworte an all die Helfer, die ihn und Jochen Singer beim Durchführen der Ausstellung unterstützt haben. Namen nannte er bewusst keine, um niemanden zu vergessen. Raffelsberger bedankte sich auch bei Singer für die gute Zusammenarbeit, die in Vorbereitung auf die Ausstellung bereits viele Monate vorher begonnen hatte.
17 Kunstwerke verkauft
Singer erhielt anschließend das Wort und war ebenso voll des Dankes an die Unterstützer und die Besucher. Eine Ausstellung, die er als krönenden Abschluss seiner Karriere bezeichnete. Eine weitere Ausstellung wird er nicht durchführen, da dies sehr viel Kraft und Energie benötigt, die er lieber weiterhin in seine Kunst und in das Unterrichten seiner Malschülerinnen und Malschüler steckt. Während der drei Wochen der Ausstellung konnte Josi Plauen 17 Kunstwerke verkaufen. „So viele habe ich während einer Ausstellung noch nie verkauft“, sagte er sichtlich erfreut.
Dann leitete Raffelsberger mit der „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß und mit Mozarts „Butterbrot“ zum geselligen Zusammensein am reichlichen Büffet über. Beim Apéro kamen die Gäste noch lange ins Gespräch. Raffelsberger spielte später weitere Schlager und Evergreens am Flügel des Alten Schulhauses und lockte damit die Zuhörer ein weiteres Mal in den Gotischen Saal.
Freude auf Konzerte des ABBA-Projektchors
So ging eine gelungene Veranstaltungsreihe des Kulturkreises Jestetten und Umgebung zu Ende. Das nächste Projekt des Kulturkreises, zwei Konzerte des ABBA-Projektchors in der Reihe „con passione“ mit Veronika Sigg, findet jeweils am 26. und 27. Juni in der Markuskirche in Jestetten statt. Weitere Mitstreiter, die Mitarbeit, Initiativen und Ideen im Kulturkreis einbringen sind jederzeit herzlich willkommen. Infos unter www.kulturkreis-jestetten.de
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