Die Feuerwehr Pfaffenweiler stellt sich den wachsenden Aufgaben |
Mit großem Engagement und wachsender Verantwortung stellt sich die Feuerwehrabteilung Pfaffenweiler im Stadtgebiet Villingen-Schwenningen (VS) den vielfältigen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes. Ob Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen oder Präventionsarbeit – die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit vor Ort. Dabei wird deutlich: Die Anforderungen an die Feuerwehr steigen kontinuierlich, während Teamgeist, fundierte Ausbildung und eine moderne Ausstattung zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Starke Mannschaft und wichtige Investitionen
Im Rahmen der Hauptversammlung würdigte VS-Gesamtkommandant Markus Megerle die Leistungsfähigkeit der Abteilung. Mit 43 Feuerwehrangehörigen, darunter 31 Atemschutzträger, nehme Pfaffenweiler eine Spitzenposition ein und fungiere als gesamtstädtischer Stützpunkt.
Mit Blick auf die Zukunft sei die Abteilung auf einem guten Weg: Die Auslieferung eines neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF 3000) im Juni sowie die Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus seien entscheidende Schritte. „Ich bin zuversichtlich, dass mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts auch der Bau des neuen Feuerwehrhauses realisiert werden kann“, erklärte Megerle.
Auch die Beteiligung an den Übungen liege mit 74 Prozent im oberen Bereich. Dennoch mahnte Abteilungskommandant Steffen Beha eine noch stärkere Teilnahme an: „Die Proben sind wichtig, um unsere Einsatzbereitschaft sicherzustellen“.
Intensive Ausbildung sichert Einsatzbereitschaft
Die hohe Einsatzqualität basiert auf regelmäßiger und intensiver Aus- und Weiterbildung. Zwölf Monatsproben, eine Jahreshauptprobe sowie sechs Sonderproben standen im vergangenen Jahr auf dem Programm. Ergänzt wurde dies durch zwei gemeinsame Übungen mit den Abteilungen Tannheim und Herzogenweiler. Ein weiterer Baustein ist die Brandschutzerziehung, unter anderem in der örtlichen Kindertagesstätte.
Etwas ruhiger angehen lassen kann es hingegen die Altersmannschaft nach vielen aktiven Dienstjahren. Bei Veranstaltungen stehen sie weiterhin unterstützend bereit und verfolgen mit Interesse die Übungen der aktiven Wehr. Darüber hinaus pflegen sie auch die Kameradschaft. Regelmäßige Wanderungen sowie wöchentliche Radtouren gehören fest zum Programm der Altersabteilung.
Vom Großbrand bis zur Tierrettung
Insgesamt 24 Einsätze verzeichnete die Abteilung im vergangenen Jahr. Das Spektrum reichte von Kleinbränden bis zu einem Großbrand in der Villinger Gerberstraße. Hinzu kamen Einsätze wie die Überflutung der Landstraße 181 bei Tannheim sowie Alarmierungen durch technische Defekte an Brandmeldeanlagen. Auch ungewöhnliche Hilfeleistungen gehörten dazu: Beim Kohlbrunnenbach in Pfaffenweiler rückten die Einsatzkräfte aus, um einen schwergewichtigen Hund aus einem Graben zu retten.
Ortsvorsteher Martin Straßacker zeigte sich bei der Versammlung überzeugt von der Leistungsfähigkeit „seiner“ Feuerwehr. Die Ortsverwaltung und der Ortschaftsrat stünden weiterhin fest hinter der Abteilung und würden sie nach Kräften unterstützen. Als persönlichen Höhepunkt bezeichnete er die Jahreshauptprobe: „Das war ein klares Signal nach außen und zeigt, was wir in Pfaffenweiler für eine schlagkräftige Truppe haben.“
Beförderung und Ehrungen
Christina Werner und Emilie Huber wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Christian Neininger, Daniel Schwörer und Michael Schwörer zum Feuerwehrmann sowie Axel Zimmermann zum Brandmeister. Für 15 Jahre aktiven Dienst wurde Marcel Bonte, für 25 Jahre Thomas Platzk und Axel Zimmermann geehrt. Seit 50 Jahren sind Trudbert Weißer und Fritz Gut Mitglied der Feuerwehr und seit 60 Jahren Franz Beha, der 15 Jahre Abteilungskommandant in Pfaffenweiler war.
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