Der FC Pfaffenweiler plant die nächste Großinvestition der Vereinsgeschichte

Der FC Pfaffenweiler steht vor einem weiteren bedeutenden Schritt in seiner Vereinsentwicklung. Mit der geplanten Erweiterung der Sportstätten will der Club auf das anhaltende Wachstum reagieren und zugleich neue Angebote für die gesamte Gemeinde schaffen.

Bereits im Vorfeld erhielt das Vorhaben breite Unterstützung aus der Verwaltung. Grünes Licht kam laut Vereinsvertreter Tobias Hummler unter anderem vom Liegenschaftsamt, dem Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau sowie vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport. Auch der Jugendvorstand und Oberbürgermeister Jürgen Roth hätten ihre Zustimmung signalisiert. In seiner jüngsten Sitzung stimmte auch der Ortschaftsrat dem Projekt einstimmig zu.

Kern des Projekts ist eine rund 2500 Quadratmeter große Multifunktionsfläche, die direkt an den bestehenden Kunstrasenplatz angrenzen soll. Geplant sind ein moderner Kunstrasenbelag sowie eine Flutlichtanlage, die eine ganzjährige Nutzung ermöglichen.

Die veranschlagten Gesamtkosten liegen bei etwa 150.000 Euro. Dabei setzt der Verein bewusst auf Eigenverantwortung: „Der FC trägt die Kosten eigenständig und stellt keine finanziellen Anfragen an die Gemeinde“, betonte Hummler bei der Projektvorstellung im Ortschaftsrat. Zur Finanzierung sollen Fördermittel – unter anderem vom Badischen Sportbund, Sponsoring sowie umfangreiche Eigenleistungen der Mitglieder beitragen.

Der Verein wächst in hohem Tempo. „Wir machen das nicht, weil wir größenwahnsinnig sind, sondern weil wir aus allen Nähten platzen“, erklärte Hummler. Vor allem der Jugendbereich habe sich dynamisch entwickelt. Innerhalb weniger Jahre sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf über 300 gestiegen. Die bestehenden Plätze stoßen inzwischen regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. „Das stellt uns vor echte Platzprobleme, die wir dringend lösen müssen“, so Hummler.

Die neue Fläche soll jedoch nicht ausschließlich dem Vereinsbetrieb dienen. Vielmehr ist ein bewusst niederschwelliges Angebot geplant, das allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht. Gedacht ist unter anderem an einen frei zugänglichen Bolzplatz, der ohne Anmeldung genutzt werden kann. Ergänzend sollen alternative Spielformen wie Walking Football ermöglicht werden.

Wann der Spatenstich erfolgt, ist noch offen. Ein Baustart noch in diesem Jahr ist ebenso möglich wie eine Verschiebung ins kommende Jahr. Eine klare Bedingung formuliert der Verein jedoch: „Das Projekt wird nur umgesetzt, wenn es komplett durchfinanziert ist und wir den Verein damit nicht verschulden.“

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