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Hubschraubereinsatz bei schwerem Verkehrsunfall mit fünf Verletzten auf B31

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15.03.2026

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 31 zwischen den Anschlussstellen Überlingen-Rengoldshausen und Überlingen-Burgberg hat am Samstagvormittag fünf Verletzte gefordert. Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge befuhr der 40-jährige Lenker eines Dacia gegen 10 Uhr die Strecke von Nußdorf kommend in Richtung Überlingen und kam aus bislang nicht geklärter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn.

Mit Rettungshubschrauber in die Klinik

Nach Polizeiangaben kollidierte er zunächst mit einem entgegenkommenden VW und danach mit einem dahinter folgenden Mercedes. Hierdurch seien die drei Insassen des VWs im Alter von 56, 54 und 84 Jahren sowie der 73-jährige Lenker des Mercedes eher leicht verletzt worden und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 40-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste aus dem stark beschädigten Dacia befreit werden. Die Feuerwehr verschaffte sich laut Pressemitteilung mittels hydraulischem Rettungsgerät Zugang zum Fahrzeug und erzeugte eine sogenannte große Rettungsöffnung. Zur notärztlichen Erstversorgung wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Feuerwehr berichtet in ihrem Pressebericht von Glück im Unglück für die Unfallbeteiligten. Aufgrund einer feuerwehrtechnischen Fortbildung im nahegelegenen Feuerwehrgerätehaus des Ausrückebereichs Ost konnten die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits wenige Sekunden nach Alarmeingang an der Einsatzstelle eintreffen. Außerdem war nach Schilderung der Feuerwehr medizinisches Personal als Ersthelfer an der Unfallstelle.

Straße zwischenzeitlich gesperrt

Die drei verunfallten Fahrzeuge waren laut Polizei nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Die B 31 musste für die Rettungs- und Aufräumarbeiten von der Straßenmeisterei voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Nachdem die Unfallaufnahme abgeschlossen war, wurde eine Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben.

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© Südkurier