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In seiner Freizeit fährt ZDF-Ermittler Simon Böer am liebsten Achterbahn im Europa-Park

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29.09.2026

Herr Böer, in Ihrer „Soko Leipzig“-Einstandsfolge hofft ein Kollege, dass der neue Ermittler Dirk Trebbe an seinem ersten Tag eine Eierschecke mitbringt. Kannten Sie diese Leipziger Spezialität?

SIMON BÖER: Ehrlich gesagt: nein. Inzwischen habe ich sie probiert – sehr gute Wahl. Trebbe allerdings hat das Einstandspräsent einfach vergessen. Wenn er daran gedacht hätte, wäre es bei ihm vermutlich ‘ne Runde Currywurst für alle geworden. (lacht)

Wie war denn Ihr erster Tag am Set?

BÖER: Sehr schön und herzlich. Viele, die ich schon von früher kannte, und auch alle neuen Gesichter haben es mir leicht gemacht, anzukommen. Ich hatte schnell das Gefühl: Hier kann ich arbeiten, hier darf ich meinen Platz finden.

Welche war die erste Szene, die Sie gedreht haben?

BÖER: Ein geheimnisvolles Treffen zwischen Trebbe und Ina Zimmermann, gespielt von der wundervollen Melanie Marschke, noch in der vergangenen Staffel. Damals war für die Zuschauer nicht klar, wer dieser Mann ist und was er will. In der neuen Staffel kommt er dann in die Dienststelle und steht praktisch schon auf dem Flur mitten im ersten Fall. Viel Zeit, sich in Ruhe einzurichten, bekommt er nicht.

Vor einigen Jahren waren Sie bei der „Soko Leipzig“ schon als Staatsanwalt zu sehen. Hat Ihnen das die Entscheidung für die Ermittlerrolle erleichtert?

BÖER: Das ist fast 20 Jahre her. Ich durfte mit Ina, Hajo Trautzschke und Jan Maybach zusammen ermitteln. Ausschlaggebend war jetzt aber Trebbe selbst. Mit der Casting-Einladung kam eine ungewöhnlich genaue, liebevolle Beschreibung dieser Figur. Ich las sie und dachte sofort: Den verstehe ich. Den möchte ich spielen. Danach zog sich das Casting fast ein Jahr hin. Als die Zusage kam, war die Freude riesig – auch weil einige Kollegen, die ebenfalls im Rennen waren, mir von Herzen gratuliert haben. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Ist Trebbe ein guter Polizist?

BÖER: Ja. Er hört erst einmal zu und schaut genau hin. Er hat ein Gespür für Menschen, ohne deshalb gleich alles........

© Südkurier