Er sieht sich als Dienstleister: Schauspieler Oliver Wnuk kommt für eine Lesung nach Singen
Herr Wnuk, Sie sind in Konstanz geboren, aufgewachsen und zeigen regelmäßig Präsenz in der Region.
OLIVER WNUK: Zurzeit sogar besonders oft, weil ich immer mal wieder mit der Bodensee-Philharmonie zusammenarbeite. Wir hatten erst kürzlich wieder eine tolle Veranstaltung. Zudem arbeite ich an dem Projekt „wir jetzt hier“ mit Jugendlichen aus meiner ehemaligen Schule, der Konstanzer Geschwister-Scholl-Schule. Aus den Erzählungen der Jugendlichen kreiere ich mit meinem Team Texte und ein Programm, das musikalisch von der Philharmonie und einem großen Chor begleitet wird. Am Ende werden dann an die 150 Akteure auf der Bühne stehen. Das Projekt wird von der Mentor Stiftung Deutschland organisiert, deren Botschafter ich bin. Die Gründerin der Stiftung, die auf der Insel Mainau beheimatet ist, ist Königin Silvia von Schweden, die schon jetzt ihre Teilnahme angekündigt hat. Die Aufführungen werden am 8. und 9. Oktober 2026 sein.
Wenn Sie in Konstanz und Umgebung auftreten, sind Sie dann angespannter?
OLIVER WNUK: Wenn ich weiß, dass im Publikum vielleicht ehemalige Lehrer, Bekannte und Familie sitzen, ist das schön, macht mich aber nicht nervöser.
Seit Jahren sind Sie auch als Autor tätig. Was bedeutet es Ihnen, sich in Wort und Schrift auszudrücken?
OLIVER WNUK: Das Leben ist ein Gestaltungsspielraum, der ausgefüllt werden möchte. Schreiben ist der Gegenpart zum Spielen und komplementiert mein künstlerisches Schaffen.
„Besser wird’s nicht“, so........© Südkurier
