Ermittler suchen: Was war der Auslöser des Brand-Infernos?
Inmitten von Chaos und Panik haben mutige Passanten beim Flammeninferno im Schweizer Skiort Crans-Montana ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um Verletzte zu retten. Ihre Geschichten kommen nach und nach ans Licht, ebenso wie Fotos, die offenbar den Beginn des Brandes zeigen und erste Angaben über junge Opfer.
Unter den rund 115 Verletzten ist etwa Tahirys D. (19), wie der Fußballclub FC Metz berichtet. Er werde in einer Klinik in Deutschland behandelt. Die Gedanken der Verantwortlichen und Spieler seien bei ihm und seiner Familie.
Der Vater eines 16-jährigen Italieners, der als Golftalent gilt, hatte am Unglückstag in Interviews noch seine Verzweiflung zum Ausdruck gebracht, weil er nicht wusste, ob sein vermisster Sohn Emanuele G. unter den Toten oder Verletzten war. Sein Onkel sagte der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos: «Im Moment steht er noch auf der Liste der Vermissten, und wir warten auf das Ergebnis der DNA-Untersuchung.»
Die Bar «Le Constellation» war nach Angaben von Anwohnern von Crans-Montana besonders bei Teenagern beliebt. Die meisten Opfer dürften deshalb Minderjährige und junge Erwachsene gewesen sein. Frankreich und Italien haben Opfer bestätigt. Ob Deutsche betroffen sind, ist noch offen. Das Auswärtige Amt steht in Kontakt mit den Schweizer........
