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Warken weist Vorwürfe von US-Minister scharf zurück

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Kuriose Attacke aus den USA und eine deutliche Antwort: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Vorwürfen ihres amerikanischen Amtskollegen Robert F. Kennedy Jr. im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine Abfuhr erteilt. «Die Einlassungen des US-amerikanischen Gesundheitsministers entbehren jeglicher Grundlage, sie sind faktisch falsch und zurückzuweisen», teilte die CDU-Politikerin am Samstagabend mit.

Kennedy Jr. hatte zuvor in einem Video der deutschen Regierung vorgeworfen, die Autonomie von Patienten zu missachten. Dazu habe er Warken auch einen Brief geschrieben. Er nannte die Ministerin beim Namen, in einem am Samstag veröffentlichten Post auf der Plattform buchstabierte er ihren Namen dann als «Workin». Die Ministerin verzichtete in ihrer Replik darauf, Kennedys Namen ebenfalls falsch zu schreiben, erlaubte sich aber die Bemerkung, sie würde ihm ihre Auffassung «gerne auch persönlich» erläutern.

Am Sonntag veröffentlichte Kennedy Jr. seinen Post samt Video dann noch einmal - dieses Mal allerdings mit der korrekten Schreibweise von Warkens Namen. Der Post vom Vortag war nicht mehr abzurufen, er wurde offensichtlich gelöscht.

Er habe erfahren, dass «mehr als 1.000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten» derzeit strafrechtlich verfolgt........

© Südkurier