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Schah-Sohn ruft zu weitergehenden Protesten im Iran auf

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Die Massenproteste im Iran setzen die Führung zwei Wochen nach Beginn der landesweiten Demonstrationen weiter unter Druck. Die autoritäre Staatsmacht ihrerseits reagiert mit aller Härte. Zugleich mehren sich Hinweise auf diplomatische Initiativen. «Der Iran will verhandeln», sagte US-Präsident Donald Trump, der Teheran zuvor mit Einmischung gedroht und den Demonstrierenden seine Unterstützung zugesagt hatte.

Nachdem die Unruhen in den vergangenen Nächten eskaliert waren, mobilisierte die Regierung am Montag ihre Anhänger zu Kundgebungen in mehreren Städten. Seit Donnerstagabend ist der Zugang zum Internet gekappt. US-Präsident Trump erwägt nach eigenen Angaben, die Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen. Dazu kündigte er ein Gespräch mit Tech-Milliardär Elon Musk an, dessen Firma SpaceX den Dienst Starlink betreibt.

Die Regierung in Teheran äußerte sich nun erstmals zu einer möglichen Aufhebung der Internetblockade. «Wir hoffen, dass sich dieses Problem mit Blick auf den Prozess, der – so Gott will – derzeit im Gange ist, und angesichts der sich verbessernden Lage ebenfalls lösen wird», sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai mit Blick auf eine Wiederherstellung der Verbindungen.

Millionen Iranerinnen und........

© Südkurier