Haushaltssperre soll zurückkehren und Personalkosten laufen davon: Was das für den Haushalt 2026 bedeutet

Zwei Worte werden den städtischen Haushalt auch 2026 dominieren: Haushaltssperre und Konsolidierung. Denn die Finanzlage der Stadt Singen bleibt angespannt und zwingt die Verwaltung und den Gemeinderat dazu, weiter zu sparen, wie Oberbürgermeister Bernd Häusler gleich zu Beginn der Haushaltsberatung im Verwaltungs- und Finanzausschuss betont. Vor allem die beinahe explodierenden Personalkosten durch tarifliche Lohnsteigerungen tragen dazu bei, dass kaum finanzieller Spielraum bleibt.

Doch Stillstand oder Rückschritt soll es trotzdem nicht geben. Im Gegenteil: „Wir werden dennoch kräftig in unsere Stadt investieren“, sagte OB Häusler bei der Vorstellung des Haushaltes 2026. Dies sei allerdings nur möglich, weil Stadtverwaltung und Gemeinderäte in den Jahren 2024 und 2025 ihre Hausaufgaben erledigt hätten, wie der Singener Rathauschef kürzlich beim Neujahrsempfang betonte. „Wir haben mit einem umfassenden, nicht immer einfachen, ja manchmal auch schmerzhaften Konsolidierungsprozess zahlreiche Einsparungen und Mehreinnahmen erzielen können.“ Ein Überblick, wo die Stadt investieren will und wo horrende Kosten für die Verwaltung entstehen.

Knapp 30 Millionen Euro will die Stadt im Jahr 2026 investieren. Für etwas mehr als die Hälfte davon, also 15,4 Millionen Euro, soll gebaut werden. Vor allem in die Bereiche Schule und Kinderbetreuung werde die Stadt laut OB Häusler investieren. So schlage die Erweiterung der Hardtschule mit rund 1,4 Millionen Euro, der Neubau an der Zeppelin-Realschule mit rund 4,6 Millionen Euro und für die neue Kita an der........

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