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Stadtentwicklung in Waldshut-Tiengen löst hitzige Debatte aus – am Konzept scheiden sich die Geister

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24.06.2026

„In was für einer Stadt wollen wir in 20 Jahren leben?“ Das ist nur eine der grundlegenden Fragestellungen, auf die die Bürger von Waldshut-Tiengen durch ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Antworten erhalten sollen – wobei sie an dieser Antwort auch selbst mitwirken werden. In den nächsten 18 Monaten wird ein solches Konzept erstellt, das dabei helfen soll, Potenziale zu ermitteln, Projekte zu entwickeln und insbesondere auch Zuschüsse für deren Realisierung zu heben. Im Gemeinderat blieb das Thema zwar nicht unumstritten. Letztlich votierte das Gremium aber einstimmig dafür, das ISEK anzugehen. Ein Grund war dafür ausschlaggebend.

Worum geht es überhaupt?

„Das ISEK soll der Stadt dabei helfen, Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.“ So brachte Projektleiterin Gudrun Neubauer von der Firma Pesch und Partner den Grundgedanken auf den Punkt. Ziele seien unter anderem die Steigerung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit. Themen seien ressourcenschonender Umgang mit Flächen, aber auch die Schaffung von Entwicklungsperspektiven für die Wirtschaft vor Ort.

Dabei sollen möglichst viele Lebensbereiche berücksichtigt werden. Es geht um die Anpassung an Klimaveränderung und um........

© Südkurier