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Patrick Romer darf im Dschungel bleiben – aber was läuft da mit Eva Benetatou?

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31.01.2026

Patrick Romer aus dem Konstanzer Vorort Dingelsdorf kämpft bei der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ um die Dschungelkrone. Der TV-Bauer vom Bodensee bringt reichlich Reality-TV-Erfahrung mit nach Australien und war bereits bei „Bauer sucht Frau“, dem „Sommerhaus der Stars“ und bei „Das große Promi-Büßen“ zu sehen. Entsprechend gute Chancen werden ihm eingeräumt. Doch kann Patrick Romer den Titel des Dschungelkönigs wirklich an den Bodensee bringen und sich gegen namhafte Konkurrenz wie Gil Ofarim oder Simone Ballack durchsetzen?
Wie sich der Konstanzer Landwirt im australischen Dschungel schlägt, können Sie hier mitverfolgen:

Patrick Romer musste ran: Zum ersten Mal seit neun Tagen trat nicht die Baslerin Ariel zur Dschungelprüfung an, sondern der Konstanzer TV-Bauer und seine fünf Mit-Kandidaten Samira Yavuz, der Ravensburger Umut Tekin, Stephen Dürr, Mirja Du Mont und Simone Ballack. Kurz davor geriet er mit Stephen Dürr aneinander, der an Tag 8 im Dschungelcamp fast vor dem Rauswurf stand. Romer schenkte ihm reinen Wein ein: „Stephen Dürr kommt hier nicht gut an. In anderen Formaten hatte er auch keine so große Fanbase. Den schwarzen Humor mag nicht jeder.“ Ob er damit Recht behalten sollte?

In der Prüfung ging es jedenfalls um gute Kommunikation: Aufgereiht wie Hühner auf ihrer Stange mussten die TV-Sternchen gemeinsam ein Puzzle lösen. Dabei wurden sie natürlich, ganz nach gewohnter Dschungel-Manier, von Kakerlaken und Mehlwürmern überschüttet. Während seine Mit-Kandidaten wild durcheinander schrien, sagte Romer keinen Mucks: Seine volle Konzentration war auf das Puzzeln gerichtet. Einen Stern holte er damit nicht.

Dafür stiefelte er mit Eva Benetatou zum Bad im Weiher. Spontan stimmte sie ein Ständchen an, und das Bad wurde zur Musical-Nummer, wie man sie sonst nur aus Disney-Filmen kennt. „Der Dschungel ist die Prüfung deines Lebens“, sang Eva leidenschaftlich. Spitzt sich hier etwa die Lage zwischen dem TV-Bauern und dem Reality-Sternchen zu? Dass sich da eine enge Freundschaft zu entwickeln scheint, stellte Ariel an Tag 8 schon fest. Auch Simone Ballack konnte sich einen Kommentar ihm gegenüber nicht verkneifen: „Eva hängt ganz schön an deinem Rockzipfel, findest du nicht?“ Das erstaunte den TV-Bauern: „Echt? Meinst du, das kommt komisch an?“, fragte er sie, woraufhin sein Kopf zu rattern anfing: „Ich merke nicht, wenn jemand mit mir flirtet. Aber von meiner Seite ist da nichts! Ich liebe meine Partnerin“, beteuerte er im Interview und geriet noch in einen Streit mit Ariel. Die Baslerin teilte wiederholt gegen Gil Ofarim aus, Romer mischte sich ein und geriet ins Kreuzfeuer: „Patrick hängt hier im Camp mehr mit Eva ab als mit seiner Freundin zu Hause. Wenn es hier keine Kameras gäbe, hätte er schon längst mit ihr geschlafen“, warf die Baslerin ihm vor. Die Reaktion auf diesen Satz bekommen die Zuschauer wohl erst am Tag 10 zu sehen...

Für den Ravensburger Umut Tekin war derweil Schicht im Schacht: Er musste das Camp verlassen. Für Romer geht die Reise also noch weiter.

Keine Sorge – nach der erfolgreichen Schatzsuche kam er gleich wieder zurück. Endgültig raus ist stattdessen Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher, die als Kandidatin mit den wenigsten Zuschauerstimmen als Erste vom Lagerfeuer verbannt wurde und danach erstmal Pommes essen wollte. Patrick Romer hingegen hat noch mindestens einen weiteren Tag im Dschungelcamp vor sich.

Einen weiteren Tag, an dem Ariel sich intensiv Gedanken über ihn und Eva Benetatou machen kann. Die Baslerin mit den steinharten Moralvorstellungen sah angesichts des fast schon freundschaftlichen Verhältnisses von Romer und Benetatou eine Wiederholung der Geschichte am Horizont – schließlich weiß jeder, der es wissen will: Benetatou hatte mal was mit einem verheirateten Mann. Verheiratet ist Romer zwar (noch) nicht, aber Ariel schwante Böses: „Seit drei Tagen habe ich das schon beobachtet.“ Was genau? „Sie flirtet den ganzen Tag mit einem vergebenen Typen!“ Untermalt wurde das Ganze mit einem Zusammenschnitt der schönsten Romer-Benetatou-Szenen. Die beiden Reality-TV-Stars (in der Branche verkauft man seine Seele, weiß Romer) verstehen sich sichtbar gut. Doch was hält wohl Romers Freundin Annelie Henze davon? „Ich frage mich, was da draußen so abgeht. Wie es Annelie geht. Vielleicht gefällt ihr auch nicht, was ich hier drin mache!“, fragte sich der Konstanzer laut. Benetatou blieb entspannt: „Sie weiß doch mit Sicherheit, dass wir hier ganz normale Bezugspersonen sind. Glaubst du denn, Annelie könnte etwas falsch verstehen?“ Wohl eher nicht, denn die Erwähnte sagte im Gespräch mit RTL, ihr Liebster sei eben zu jedem nett und habe für jeden ein offenes Ohr. Und, nicht zu vergessen: Er zerlegt als Einziger im Camp jedes noch so exotische Stück Fleisch in mundgerechte Stücke.

Viel wichtiger als jeder angebliche Flirt war Romer am Freitag die Chance, sich zumindest für kurze Zeit endlich mal etwas weiter als gewohnt vom Lagerfeuer zu entfernen. „Wir kommen endlich raus“, jubelte er hochmotiviert, kaum dass er wusste, dass es auf Schatzsuche geht. Nachdem also Hubert Fella Romers knackigen Hintern gelobt und Äpfel und Birnen geerntet hatte, musste der Konstanzer – herrlich anzusehen im Helm mit riesigen Stielaugen („Sieht das scheiße aus?“) – diese mit dem Sammelkorb auf seinem Rücken fangen. Dafür gab’s 4 Schlüssel, darunter den passenden. Zurück im Camp mit der heiß ersehnten Überraschungstruhe musste nur noch eine Rätselfrage beantwortet werden. Wer hat die meisten Regelverstöße begangen? A: Ariel, Gil, Stephen oder B: Eva, Patrick, Simone? Korrekt war A – hätten Sie’s gewusst? Aber sicher! Der Gewinn: eine einzige Zigarette, nach der sich vermutlich jeder Raucher im aktuell kippenfreien Camp sehnte. Am Ende landete sie bei Samira.

Nach einer Woche im australischen Dschungel bestimmen die Zuschauer nicht mehr, wer in die Prüfung muss, sondern wer noch mindestens einen weiteren Tag Hängematte, Plumpsklo, Reis und Bohnen statt bequemes Bett, Whirlpool und Hotel-Frühstück genießen darf.

Vor den Augen von täglich zwischen 4 und 5 Millionen Fernsehzuschauern hat Patrick Romer in den vergangenen Tagen gezeigt, was er zeigen wollte. Die Fans des Konstanzers bewundern........

© Südkurier