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Ein angeblicher Flirt und eine Liebeserklärung: Patrick Romers Dschungel-Traum lebt weiter

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02.02.2026

Patrick Romer aus dem Konstanzer Vorort Dingelsdorf kämpft bei der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ um die Dschungelkrone. Der TV-Bauer vom Bodensee bringt reichlich Reality-TV-Erfahrung mit nach Australien und war bereits bei „Bauer sucht Frau“, dem „Sommerhaus der Stars“ und bei „Das große Promi-Büßen“ zu sehen. Entsprechend gute Chancen werden ihm eingeräumt. Doch kann Patrick Romer den Titel des Dschungelkönigs wirklich an den Bodensee bringen und sich gegen namhafte Konkurrenz wie Gil Ofarim oder Simone Ballack durchsetzen?
Wie sich der Konstanzer Landwirt im australischen Dschungel schlägt, können Sie hier mitverfolgen:

Die Zuschauer von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wissen: In Staffel 19 werden Ariel sei Dank die wichtigsten Themen jeden Tag wiedergekäut. Neben ihrer Obsession für die Verfehlungen von Gil Ofarim („Ich werde nicht totschweigen, was er getan hat.“) hat sich die Baslerin seit Tag 8 an Eva Benetatou und Patrick Romer festgebissen, zwischen denen sie zu viel Nähe sieht. Nachdem das vor aller Ohren angesprochen worden war, forderte Romer (von Ariel später am Lagerfeuer voller Überzeugung als „Idiot“ bezeichnet) Distanz von Benetatou, um seiner Liebsten („Dafür liebe ich Annelie einfach zu sehr!“) auch nicht das kleinste Verdachtsmoment zu geben. Seine Reality-TV-Kollegin tat sich sichtlich schwer mit der Abfuhr und suchte auch am Montag wieder seine Nähe, woraufhin Patrick Romer – für Moderatorin Sonja Zietlow erklärter Favorit auf die Krone – abblockte: „Ich habe einfach keine Lust auf Ärger zu Hause!“

Ablenkung gab’s in der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“, von RTL vielversprechend als Fäkal-Festspiele beschrieben. Romer durfte ran – mit Hubert Fella, Simone Ballack und Hardy Krüger. Die Dschungelcamper nahmen in engen Toilettenkabinen Platz, wühlten aus den mit braunem Schleim aus Abfällen randvoll gefüllten Schüsseln Werkzeuge, um Sterne von einer Stange zu lösen, während es Dschungelgetier (vom Mehlwurm bis zur Riesenkakerlake) und Dschungelschleim regnete. In neun Minuten wären neun Sterne möglich gewesen, es wurden drei. Besser als nichts, aber deutlich weniger als möglich.

Nachdem bereits drei Kandidaten das Camp verlassen mussten, ist den verbliebenen Anwärtern auf die Dschungelkrone eine Pause vergönnt: Mindestens einen Tag lang dürfen sie alle noch bleiben, erst am Dienstag muss wieder jemand gehen. Oder dann vielleicht sogar zwei? Auf der Abschussliste mit zu wenigen Anrufen stehen Stephen Dürr und... Patrick Romer. Jetzt heißt es für seine Fans: fleißig anrufen!

Tag zehn fing an mit einer skurrilen Diskussion zwischen Patrick Romer und Ariel. Die Baslerin warf dem Konstanzer vor, zu viel Zeit mit Eva Benetatou zu verbringen – und dabei Grenzen zu überschreiten. „Ihr flirtet den ganzen Tag miteinander. Deine arme Freundin. Wenn hier keine Kameras wären, hätten die schon längst gebumst“, sagte die 22-Jährige beispielsweise. Patrick Romers Reaktion auf diese Vorwürfe? So ruhig und besonnen, wie der Mann aus Dingelsdorf reagierte, verdient er den Friedensnobelpreis, wenn nicht sogar den FIFA-Friedenspreis, der schon US-Präsident Donald Trump verliehen wurde. „Ich liebe Annelie, nichts geht über sie“, so Romer im Brustton der Überzeugung. Dieser Tage plant der 30-Jährige laut unbestätigter Gerüchte sogar einen medienwirksamen Heiratsantrag – wieso sollte er dann im australischen Dschungel seine Zukunft aufs Spiel setzen?

Hardy Krüger Junior und Gil Ofarim waren ebenfalls sichtlich entsetzt angesichts der Vorwürfe von Ariel – Stephen Dürr hingegen wollte beobachtet haben, dass Eva Benetatou auf Patrick Romer stehen würde, er jedoch nicht auf sie. Das hörte sich irgendwie an wie im Kindergarten. Sogar die Moderatoren sahen sich genötigt, dem Mann vom Bodensee zur Seite zu springen: „Liebe Annelie, da war nichts.“

Beim Jingle vor den Werbepausen, währenddessen die Kandidaten bei den Zuschauern Werbung für sich selbst machen dürfen, ist Patrick Romer jedenfalls der Einfallsreichste und legt einen 1a-Sitztanz hin. Ob das erneut reichen würde, um mindestens einen weiteren Tag im Camp bleiben zu dürfen?

Die Reklame in eigener Sache schien geholfen zu haben, Patrick Romer erhielt einmal mehr die frohe Botschaft: Du bleibst! Doch wer musste raus am späten Sonntagabend? Die Antwort: Mirja du Mont. Wobei sich bei der Schauspielerin der Eindruck aufdrängte, dass sowieso niemand wusste, dass sie überhaupt dabei war. So oder so: Der Konstanzer Dschungel-Traum lebt weiter!

Patrick Romer musste ran: Zum ersten Mal seit neun Tagen trat nicht die Baslerin Ariel zur Dschungelprüfung an, sondern der Konstanzer TV-Bauer und seine fünf Mit-Kandidaten Samira Yavuz, der Ravensburger Umut Tekin, Stephen Dürr, Mirja Du Mont und Simone Ballack. Kurz davor geriet er mit Stephen Dürr aneinander, der an Tag 8 im Dschungelcamp fast vor dem Rauswurf stand. Romer schenkte ihm reinen Wein ein: „Stephen Dürr kommt hier nicht gut an. In anderen Formaten hatte er auch keine so große Fanbase. Den schwarzen Humor mag nicht jeder.“ Ob er damit Recht behalten sollte?

In der Prüfung ging es jedenfalls um gute Kommunikation: Aufgereiht wie Hühner auf ihrer Stange mussten die TV-Sternchen gemeinsam ein Puzzle lösen. Dabei wurden sie natürlich, ganz nach gewohnter Dschungel-Manier, von Kakerlaken und Mehlwürmern überschüttet. Während seine Mit-Kandidaten wild durcheinander schrien, sagte Romer keinen Mucks: Seine volle Konzentration war auf das Puzzeln gerichtet. Einen Stern holte er damit nicht.

Dafür stiefelte er mit Eva Benetatou zum Bad im Weiher. Spontan stimmte sie ein Ständchen an, und das Bad wurde zur Musical-Nummer, wie man sie sonst nur aus Disney-Filmen kennt. „Der Dschungel ist die Prüfung deines Lebens“, sang Eva leidenschaftlich. Spitzt sich hier etwa die Lage zwischen dem TV-Bauern und dem Reality-Sternchen zu? Dass sich da eine enge Freundschaft zu entwickeln scheint, stellte Ariel an Tag 8 schon fest. Auch Simone Ballack konnte sich einen Kommentar ihm gegenüber nicht verkneifen: „Eva hängt ganz schön an deinem Rockzipfel, findest du nicht?“ Das erstaunte den TV-Bauern: „Echt? Meinst du, das kommt komisch an?“, fragte er sie, woraufhin sein Kopf zu rattern anfing: „Ich merke nicht, wenn jemand mit mir flirtet. Aber von meiner Seite ist da nichts! Ich liebe meine Partnerin“, beteuerte er im Interview und geriet noch in einen Streit mit Ariel. Die Baslerin teilte wiederholt gegen Gil Ofarim aus, Romer mischte sich ein und geriet ins Kreuzfeuer: „Patrick hängt hier im Camp mehr mit Eva ab als mit seiner Freundin zu Hause. Wenn es hier keine Kameras gäbe, hätte er schon längst mit ihr geschlafen“, warf die Baslerin ihm vor. Die Reaktion auf diesen Satz bekommen die Zuschauer wohl erst am Tag 10 zu sehen...

Für den Ravensburger Umut Tekin war derweil Schicht im Schacht: Er musste das Camp verlassen. Für Romer geht die Reise also noch weiter.

Keine Sorge – nach der erfolgreichen Schatzsuche kam er gleich wieder zurück. Endgültig raus ist stattdessen Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher, die als Kandidatin mit den wenigsten Zuschauerstimmen als Erste vom Lagerfeuer verbannt wurde und danach erstmal Pommes essen........

© Südkurier