Gefährlicher Fehler: Dieser Hersteller ruft Tausende Autos zurück

Von Citroën über BMW bis Ford: In den letzten Monaten gab es wieder mehrere Rückrufaktionen von verschiedenen Autoherstellern. So unterschiedlich die Gründe dafür sind, die Konsequenz ist meist gleich: Autohalter müssen ihr Fahrzeug zeitnah in die Werkstatt bringen, um notwendige Reparaturen durchführen zu lassen. Manchmal gibt es sogar einen sofortigen Fahrstopp für bestimmte Modelle, das heißt, dass die betroffenen Autos überhaupt nicht mehr gefahren werden dürfen. So zum Beispiel geschehen bei Citroën im Juni 2025 wegen defekter Takata-Airbags: über 441.000 Fahrzeuge waren betroffen. Autofahrer, die die „Stop Drive“-Maßnahme ignorierten, riskierten ein Fahrverbot.

Jetzt ruft Volkswagen weltweit Tausende Fahrzeuge eines bestimmten Modells zurück. Ein möglicher Mangel kann potenziell die Lenkfähigkeit beim Fahren beeinträchtigen – die Autos sollten nicht mehr gefahren werden. Welches Modell betroffen ist, wie Autobesitzer erfahren, ob sie vom Rückruf betroffen sind, und was genau zu tun ist, erfahren Sie hier.

Volkswagen ruft Tausende Autos zurück: Welches Modell und wie viele Fahrzeuge sind betroffen?

Der Wolfsburger Autohersteller Volkswagen hat in Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine Rückrufaktion gestartet, informiert der ADAC. Der KBA-Rückrufdatenbank – unter der Referenznummer 16132R und Hersteller-Rückrufcode 48AX – zufolge ist das SUV-Modell T-ROC von VW betroffen – konkret Fahrzeuge der aktuellen Generation, die zwischen dem 6. September 2025 und dem 5. Februar 2026 produziert wurden.

Laut KBA sind potenziell 4025 Fahrzeuge weltweit und 1404 Fahrzeuge in Deutschland betroffen. Auf Anfrage von Auto, Motor und Sport erklärte ein Sprecher von VW, dass sich 510 Fahrzeuge bereits in Kundenhand befinden würden.

Auto-Rückrufaktion bei VW im März 2026: Was ist der Grund?

Als Mangel gibt das KBA eine „nicht ordnungsgemäße Verschraubung der Spurstange mit dem Radlagergehäuse“ an. Das könne zu einem Lösen der Spurstange und in der Folge zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Lenkfähigkeit führen. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind laut KBA bisher nicht bekannt.

Wichtig: Nicht alle T-ROC-Modelle aus dem genannten Produktionszeitraum haben in jedem Fall diesen Mangel. Volkswagen ruft die Fahrzeuge zur Überprüfung und eventuellen Reparatur in die Werkstätten zurück.

Rückrufaktion: Woher weiß ich, dass mein Auto betroffen ist?

Laut ADAC bekommen Autohalter in den nächsten Tagen Post von VW, wenn sie eines der potenziell betroffenen Fahrzeuge besitzen. Aber auch proaktiv können Autofahrer den Hersteller oder eine Vertragswerkstatt kontaktieren, wenn ihr Auto die Kriterien des Modells und Produktionszeitraums erfüllt.

VW-Rückruf: Was sollten Autofahrer jetzt tun?

Da ein Ausfall der Lenkung bis hin zum Kontrollverlust sehr gefährlich werden kann, wenn man gerade fährt, sollte das Auto aus Sicherheitsgründen nicht mehr bewegt werden. Laut Auto, Motor und Sport hat VW den betroffenen Kunden gegenüber die Anweisung ausgesprochen, ihre Fahrzeuge nicht zu bewegen, bis sie repariert wurden. Die möglicherweise mangelhaften Autos müssen demnach abgeschleppt und in die Werkstatt gebracht werden.

Das Problem wird in der Vertragswerkstatt kostenlos behoben. Autohalter sollten laut Auto, Motor und Sport umgehend einen Termin mit einem Volkswagen-Servicebetrieb vereinbaren. Laut KBA muss bei den betroffenen Autos die nicht ordnungsgemäße Verschraubung zwischen der Spurstange und dem Radlagergehäuse ersetzt werden.

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