Für Hunde- und Katzenbesitzer könnte ein neues EU-Gesetz teuer werden: Was soll sich ändern?

Hunde und Katzen sind in Deutschland höchst beliebt: Laut einer repräsentativen Erhebung für den Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschland e.V. lebten im Jahr 2024 15,9 Millionen Katzen und 10,5 Millionen Hunde in deutschen Haushalten. Die EU will nun erstmals einheitliche Mindeststandards für das Wohlergehen und die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen einführen. Für private Tierhalter könnten dabei vor allem die Kosten für Mikrochip und Registrierung ins Gewicht fallen – je nach Mitgliedstaat variieren diese Ausgaben.

EU-Gesetz: Neue Pflichten für alle Hunde- und Katzenhalter

Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde im Juni 2025 vom EU-Parlament angenommen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Laut der Tagesschau hat das Parlament der Verordnung Ende April 2026 in Straßburg zugestimmt. Viele Regelungen richten sich in erster Linie an Züchter und Händler, betreffen aber letztlich auch jede Privatperson, die eine Katze oder einen Hund hält:

Mikrochip-Pflicht: Jedes Tier muss individuell gekennzeichnet werden.

Registrierung in nationalen Datenbanken: Einmalige Anmeldung aller Chips inklusive Informationen über Alter, Geschlecht und Herkunft des Tieres in einer landeseigenen Datenbank.

Zentraler EU-Index: Mikrochip-Identifikationsnummer und Datenbank-Information werden in einer von der Kommission betriebenen Indexdatenbank zusammengeführt.

Als Fristen für die........

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