Mehr Ordnung im Jugendraum erwünscht
Zu den Themen der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats Schmitzingen hat auch der Jugendraum im Feuerwehrhaus gehört. „Der Raum macht einen etwas verwahrlosten Eindruck“, stellte Ortsvorsteher Paul Granacher fest, „da muss sich jemand drum kümmern.“ Eine Party zu feiern und danach einfach zu verschwinden, das gehe nicht.
Jugendliche übernehmen Verantwortung für Ordnung im Treffpunkt
Aber er freute sich, in der Sitzung auch einige Jugendliche der älteren Generation begrüßen zu können, die zugesagt hätten, künftig für Ordnung zu sorgen und auch die Küche gründlich aufzuräumen. Wichtig sei, so äußerte sich der stellvertretende Ortsvorsteher Lorenz Eschbach, dass der Raum bei Bedarf auch anderweitig genutzt werden könne. Axel Ebner verwies darauf, dass auch der Lärm eine Rolle spiele, der immer wieder zu Beschwerden geführt habe. Beschlossen wurde, demnächst nochmals zusammenzusitzen, um die Probleme besser in den Griff zu bekommen.
Ortsvorsteher möchte Patrozinium mit Imbiss attraktiver gestalten
Dann verwies der Ortsvorsteher auf das anstehende Patrozinium, das seiner Meinung nach wieder attraktiver gestaltet werden sollte. Sein Vorschlag: nach dem Gottesdienst einen kleinen Imbiss anzubieten, „damit man noch ein bisschen zusammenstehen und sich unterhalten kann“. Falls das Wetter nicht mitspiele, könne man in das benachbarte Schulgebäude ausweichen. Juliane Huber, Mitglied des Ortschaftsrats, erklärte sich bereit, sich um den Imbiss zu kümmern und den Kirchgängern Laugenstangen mit Butter anzubieten. Die Kapelle stammt aus den Nachkriegsjahren und ist dem heiligen Josef geweiht.
Lorenz Eschbach berichtete über den neuen Notstromkasten, der für die Halle angeschafft wurde. Die Anlage werde von der Stadt bezahlt. Während der Zeit des Umbaus, etwa eine Woche lang, müsse damit gerechnet werden, dass Strom nur im begrenzten Umfang zur Verfügung stehe.
Danach berichtete der Ortsvorsteher über zwei größere Bauvorhaben am unteren Ortsrand, zwei Häuser mit sechs und acht kleineren Wohnungen. Noch in diesem Jahr solle eines der beiden Häuser fertiggestellt werden. Die Bauvoranfrage sei bereits vom Bauamt der Stadt positiv beschieden worden. Allerdings müsse die Frage nach den Pkw-Stellplätzen noch geklärt werden. „So wie das aussieht, kann man aber der Sache zustimmen“, erklärte Paul Granacher. Auch seitens der Ortschaftsräte gab es keine Einwände.
In Schmitzingen leben derzeit rund 370 Einwohner. Drei Geburten standen 2025, vier Sterbefälle gegenüber. Der Ortsteil liegt am Westhang entlang des Seltenbachtals auf 520 Metern Höhe und wurde 1935 zusammen mit Gaiß und Waldkirch zu einer Gemeinde vereinigt. Seit 1971 gehören diese zu Waldshut, seit der Verwaltungsreform 1975 ist Schmitzingen ein Ortsteil der Stadt Waldshut-Tiengen.
Dann ging es um den Verkauf des ehemaligen Schulhauses. Interessenten seien da, so der Ortsvorsteher, in die Sache sei Bewegung gekommen. Allerdings werde dann der direkte Zugang zum unterhalb gelegenen Spielplatz wegfallen, da müsse man dann außen herumlaufen. Im gleichen Zuge müsse dann auch der Spielplatz überplant und ein neuer Platz für den Abfallcontainer gefunden werden.
Zur Sprache kam auch der desolate Zustand der Feld- und Waldwege. Dazu erklärte der Ortsvorsteher, er habe bereits mit der Stadt verhandelt. Er hoffe, dass sich in diesem Jahr noch etwas tut, denn viele Wegstrecken seien vollkommen heruntergekommen. Auf seiner Wunschliste stehe daher ein Feldwege-Pflegegerät, „das wäre für uns eine gute Sache“.
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