Neue Grundsicherung 2026: Ab diesem Datum soll sie das Bürgergeld ersetzen
Seit seiner Einführung 2023 hilft das Bürgergeld bedürftigen Menschen, ein Leben am Existenzminimum zu führen. Die Sozialleistung stand allerdings von Beginn an immer wieder in der Kritik. Deshalb wurde von der Schwarz-Roten Koalition eine Bürgergeld-Reform erarbeitet, die am 5. März 2026 vom Bundestag verabschiedet wurde. Doch wann tritt die Grundsicherung für Arbeitssuchende, so der neue Name, in Kraft?
Statt Bürgergeld: Neue Grundsicherung soll kommen
Dass das Bürgergeld durch eine neue Sozialleistung abgelöst werden soll, war spätestens klar, als Friedrich Merz (CDU) Bundeskanzler wurde und seine Partei gemeinsam mit CSU und SPD die Regierung bildete. Die Reform wurde auch im Koalitionsvertrag der drei Parteien festgelegt.
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Mittlerweile ist klar: Die Bürgergeld-Beziehenden in Deutschland müssen sich auf strengere Regeln einstellen. So soll dem Empfänger etwa laut dem Gesetzesentwurf nach einem versäumten Termin beim Jobcenter zunächst ein neuer Termin eingestellt werden können, bei einem weiteren Verstoß drohen dann Leistungskürzungen bis zu 30 Prozent. Auch das Vermögen der Betroffenen soll weniger geschont und die Übernahme der Wohnkosten begrenzt werden. Außerdem sollen Karenzzeiten wegfallen. Fraglich war bislang nur, wann die Bürgergeld-Reform kommen wird. Die Veränderungen im Überblick.
Leistungskürzungen von bis zu 100 Prozent, wenn Jobcenter-Terminen oder Pflichten bei der Jobsuche nicht nachgekommen werden.
Die Karenzzeiten bei Vermögensanrechnung und zu teurem Wohnraum werden gestrichen.
Besserer Datenaustausch, stärkere Arbeitgeberhaftung und konsequentes Vorgehen gegen Vermieter von „Schrottimmobilien“.
Die neue Grundsicherung soll auch die besondere Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen berücksichtigen.
Neue Grundsicherung 2026: Das Datum steht fest
Die neue Grundsicherung soll am 1. Juli 2026 in Kraft treten, das ist dem Gesetzesentwurf zu entnehmen. Vorher ist noch eine Hürde zu nehmen: Der Bundesrat muss zustimmen. Bereits ab Sommer 2026 sollen die schärferen Sanktionen gelten, Regelungen rund um die Mietzahlungen werden dann später nachgezogen, wie ZDF heute informiert.
Übrigens: Wer Anspruch auf Bürgergeld hat, bekommt nicht nur finanzielle Unterstützung. Auch andere Zuschüsse und Leistungen sind möglich.
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