Und wie ist er so, der mögliche nächste Ministerpräsident? So kam Manuel Hagel in Konstanz an |
Kann er Kretschmann-Nachfolger werden? Für die meisten, die am Samstagnachmittag, 3. Januar, ins Konstanzer Konzil gekommen sind, um Manuel Hagel zu hören, ist die Frage wohl schon beantwortet. Es sind überwiegend ältere Herren, die der CDU angehören oder ihr zumindest nahestehen. Aber eine gewisse Neugier ist da – einmal den Spitzenkandidaten und möglichen künftigen Ministerpräsidenten live zu erleben, ist doch ein starkes Argument, auf den Schneespaziergang zu verzichten. 250 Gäste sind es, die beim Auftakt der Partei ins Landtagswahljahr dabei sein wollen.
65 Tage sind es noch bis zur Wahl, bei der sich entscheiden wird, ob der nächste Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) oder Manuel Hagel (CDU) heißen wird. Und der Wahlkreis Konstanz, zu dem auch Radolfzell und die Höri gehören, ist umkämpft. Die Grünen-Direktabgeordnete Nese Erikli sitzt fest im Sattel, muss aber ohne den Kretschmann-Bonus antreten. Das weiß auch ihre CDU-Konkurrentin Andrea Gnann, am Samstag Mit-Gastgeberin im Konzil. Und es wird erstmals mit zwei Stimmen gewählt, wobei jetzt die Zweitstimme für die Mehrheitsverhältnisse im Landtag entscheidend ist. Es ist also einigermaßen spannend.
Da wartet das neugierige Publikum gerne auch eine Viertelstunde auf den Stargast, der zuvor noch einen Termin in Friedrichshafen wahrgenommen hat, um von Konstanz aus dann nach eineinhalb Stunden zu einem weiteren Auftritt nach Trossingen weiterzufahren. Seine drei kleinen Jungs wird der 37-Jährige an diesem Tag kaum noch selbst ins Bett bringen, aber hier geht es ja nicht um Papa Manuel,........