Schüleraustausch als Säule der Städtepartnerschaft: Ensisheimer Jugendliche besuchen Markdorf
Mit einem fröhlichen „Bienvenue à Markdorf“, Willkommen in Markdorf, hat Hauptsamtsleiterin Regina Holzhofer nun 26 Schülerinnen und Schüler aus Ensisheim begrüßt. Die Jugendlichen aus der französischen Partnerstadt waren erst am Mittag mit dem Bus aus dem Elsass angekommen, um zwei Stunden später gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern vom Bildungszentrum die Stadt zu erkunden. Zuvor aber ging es in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo die Hauptamtsleiterin ihnen außer der geografischen Lage Markdorfs auch noch erklärte, wohin sich Ausflüge ins Umland lohnen. Etwa zum Aussichtsturm auf dem Gehrenberg, dessen Erklimmen mit einem grandiosen Blick aufs Alpenpanorama belohnt werde. „Höhenangst sollte man aber keine haben“, merkte Holzhofer noch an.
Schüleraustausch hat eine hohe Priorität
Gänzlich angstfrei zeigte sich die Hauptamtsleiterin beim Gebrauch des Französischen. Leutselig parlierend wusste sie die jungen Gäste aus der Partnerstadt in deren Muttersprache anzusprechen. Sie hob hervor, wie sehr man sich im Rathaus über Schüleraustausch-Programme freue. Da gelte es sowohl den Schulleitungen von Realschule und Gymnasium zu danken wie auch den organisierenden Lehrern. „Bei euch“, so wandte sie sich an die deutschen Austauschschüler, die in vier Wochen zum Gegenbesuch nach Ensisheim aufbrechen, „und euren Eltern möchte ich mich natürlich auch bedanken.“ Denn so ganz selbstverständlich sei die Bereitschaft, Gäste aufzunehmen, dann doch nicht.
Engagement im Jahr nach dem 50-jährigen Jubiläum
Von solcher Bereitschaft und von ähnlichem Engagement aber lebe die Städtepartnerschaft, deren 50-jähriges Jubiläum im vergangenen Jahr gefeiert werden konnte. „Das Symbol für unsere Städtepartnerschaft ist übrigens unser neuer Rathausbrunnen draußen“, erläuterte Holzhofer die tiefere Bedeutung der beiden Wasser spritzenden Bronzekugeln. Schülerin Sudiqua, 14, erhofft sich vom Austausch, „mehr über den Alltag in Frankreich zu erfahren“. Und auf grenzüberschreitende Freundschaften hofft sie wohl auch.
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