Scheu zu werden, ist die letzte Chance für den Hornisgrinde-Wolf
„Ja, natürlich“, sagt Anette Burkholder auf die Frage, ob sie Besucher hat, die Grindi gesehen haben. „Regelmäßig.“ Burkholder arbeitet in der Besucherinformation des Nationalparks Schwarzwald. Im Forbacher Ortsteil Herrenwies steht dort ein ausgestopfter Wolf neben der Empfangstheke. Artgenosse Grindi, der Hornisgrinde-Wolf, lebt – noch. Für den Wolfsrüden, der seit zwei Jahren unter der Kennung GW2672m im Nordschwarzwald in den Schlagzeilen ist, wäre es besser, er zeigte sich weniger häufig. Weil er sich immer wieder Menschen genähert hatte, hat das Umweltministerium im Januar den Abschuss genehmigt, im März lief die Genehmigung aus.
Doch auch in der warmen Jahreszeit hat das Tier sich immer wieder Menschen genähert. Im Managementplan Wolf hat das Land 30 Meter........
