Starke Kinopremiere mit Heimatbezug: „Eigentlich ist die Gesellschaft die Mörderin“ |
Als beeindruckend, berührend und bestürzend zugleich bezeichnen die Zuschauer das, was in den vergangenen 105 Minuten über die Leinwand geflimmert ist. Das Schicksal einer jungen Frau, das schon 120 Jahre her ist und doch ganz aktuell: Friedas Fall. Die Schneiderin hat 1904 ihren Sohn Ernst in St. Gallen getötet und muss sich wegen möglichen Mordes verantworten – dabei ist sie Täterin und Opfer zugleich, wie die Oscar-nominierte Regisseurin Maria Brendle und Hauptdarstellerin Julia Buchmann eindringlich zeigen. Maria Brendle stammt aus dem Hegau und Julia Buchmann aus St. Gallen, beide haben also einen Heimvorteil bei den ersten Filmvorführungen im Kreis Konstanz. „Es ist super besonders, in der Heimat diesen Film zu zeigen,........