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Ohne Spenden bald kein Gassenfreitag mehr? Kosten und Lärmstreit bedrohen Konstanzer Kult-Fest

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03.06.2026

Die Gassenfreitag-Saison 2026 ist gestartet: Geschätzt 5000 Besucher waren am 1. Mai in der Niederburg dabei. Doch vor der zweiten Ausgabe am 5. Juni ziehen dunkle Wolken auf. Das Geld ist knapp, möglicherweise zu knapp. „Die Quote der Eintrittsbereitschaft muss deutlich steigen, sonst trägt das Modell die übrigen fünf Termine nicht“, sagt Alexander Onea, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins Niederburg Vital. Außerdem ist da noch die Lautstärke, denn laut Lärmschutz-Initiative Konstanz sind einige Anwohner nicht glücklich über das Fest vor ihrer Haustür. Doch wie groß sind die Probleme wirklich?

Thema Geld: Es fehlen tausende Euro pro Gassenfreitag

Bislang ist das Zahlen eines Eintrittsgelds freiwillig – das soll laut Onea so bleiben. Doch er schränkt ein: „Wir können den Gassenfreitag nicht über Schulterklopfen finanzieren. Wer feiert, wirft etwas in die Spendenbüchse, vor Ort oder spendet vorab online unter gassenfreitag.de/spenden.“ Sicherheit, Sperren, Bands und Infrastruktur einer Veranstaltung würden rund 8000 Euro kosten. Im Mai seien aber nur 2400 Euro zusammengekommen. „Wir wollen den Gassenfreitag nicht zumachen“, doch wenn nicht genug gespendet wird, müssten Termine ausfallen, so Onea.

Laut ihm gebe es zwei Missverständnisse: Viele würden denken, der Gassenfreitag sei eine städtische Veranstaltung, doch er werde von Niederburg Vital, Gastronomen und Betrieben getragen. Zudem würden einige annehmen, die Wirte und der Verein würden damit so gut verdienen, dass sie die Kosten locker schultern. „Das ist nicht beziehungsweise nicht mehr der........

© Südkurier