2025 war gut, 2026 wird ereignisreich: Beim Bürgerinnen-Empfang wird klar, was sich tut

Die Kassen sind klamm und die Aufgaben riesig, sagt Konstanz‘ Oberbürgermeister Uli Burchardt beim Bürger-Empfang. Doch vor rund 800 Besucherinnen und Besuchern zeigt er sich vor allem eins: optimistisch. Denn da sind auch viele Dinge, die 2025 gut gelaufen sind, wo sich etwas getan hat und viele Menschen dafür angepackt haben. „Es gibt kein Desaster und kein Chaos“, betont er beim Thema Haushaltssperre, die Stadt sei „nicht pleite und nicht blöd“. Die Herausforderungen seien „durchaus lösbar“, denn die Stadt habe einen Plan und arbeite diesen gemeinsam mit dem Gemeinderat gut durch. Bleibt also genug Zeit an diesem Sonntagnachmittag, um sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen und davon gab und gibt es in Konstanz tatsächlich einige.

Mit Handy-Fotos zeigt Burchardt Schnappschüsse eines bunten Stadtoberhaupt-Alltags zwischen neuem Feuerwehrhaus in Dingelsdorf, zu viel Seegras im Bodensee und einem städtepartnerschaftlichen Besuch im britischen Richmond. Dabei zeigt er vielfach neue Perspektiven: seine eigene, persönliche, etwa beim noch nicht perfekten Fassanstich beim Dorffest in Wollmatingen. Und die Perspektive aus dem Bereich hinter der Bühne beim Campus-Festival. Für ein Video, das einen Auftritt der Band KIZ zeigt, erntet er nicht nur Applaus, sondern auch mitwippendes Kopfnicken des meist älteren Publikums. Das Festival sei ein „ganz, ganz wichtiges Angebot“ in der Stadt, so der OB. Er findet fast eine Stunde lang viele lobende Worte für die großen und kleinen Projekte in der Stadt, die Konstanz von anderen Städten unterscheiden.

Zur Sprache kommen auch Themen, die 2025 von Kritik begleitet wurden. Dabei zeigt sich........

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