Dem Markdorfer Wein droht das Aus: Pachtvertrag mit Hagnau ist gekündigt |
Für den Markdorfer Wein wird die Lage zunehmend prekärer: Monatelang hing der Ausstieg des Winzervereins Hagnau, der seit Ende 2018 die Rebflächen der Stadt an der Wangerhalde bewirtschaftet und den Wein ausbaut, aus dem Pachtvertrag wie ein Damoklesschwert über dem Rathaus. Nun ist es soweit: Auf Wunsch des Winzervereins wurde der Vertrag zum 31. März aufgelöst. Bürgermeister Georg Riedmann hatte darüber im Gemeinderat informiert. Der Rat hatte den Beschluss in einer vorherigen Sitzung nichtöffentlich gefasst.
Die städtischen Reblagen liegen am Ortsausgang Richtung Bermatingen an der Wangerhalde und umfassen eine Fläche von rund sieben Hektar. Angebaut werden rote und weiße Trauben, der Ertrag liegt jährlich bei rund 50.000 Litern Wein. Bewirtschaftet wurden die städtischen Reben bis 2018 vom Spitalfonds der Stadt, ausgebaut wird der Wein bereits seit 1969 vom Winzerverein Hagnau. Seither ist der Spitalfonds auch Mitglied in der Winzergenossenschaft Hagnau. Diese 57-jährige Zusammenarbeit wurde nun auf Wunsch aus Hagnau beendet.
Begründung: Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Absatzprobleme
Als Begründung habe der Winzerverein wirtschaftliche Schwierigkeiten und zunehmende Probleme beim Absatz des Weines angegeben, heißt es auf Anfrage........