„Das ist ein drastischer Personalabbau“: IG Metall und IHK besorgt über Aumovio-Kahlschlag
Bis zu 130 der rund 230 Arbeitsplätze sollen noch in diesem Jahr abgebaut werden: Die Mitteilung des Automotive-Zulieferers Aumovio zu den Plänen für seinen Standort in Markdorf sorgte am Dienstag für Bestürzung. Weltweit will der Konzern 4000 seiner 27.000 Stellen in der Forschung und Entwicklung (F E) streichen, in Deutschland eine hohe dreistellige Zahl der 6200 F E-Fachkräfte. Damit soll der Aufwand für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz von derzeit knapp zwölf auf unter zehn Prozent gedrückt werden. Weltweit zählt der Konzern 86.000 Beschäftigte. Aumovio ist die frühere Automotive-Sparte der Continental AG, die im Herbst vergangenen Jahres in die Eigenständigkeit entlassen wurde. Der Stellenabbau soll an allen deutschen Standorten noch in diesem Jahr komplett vollzogen werden.
Wie es nun, zwei Tage darauf, in der Belegschaft im Gewerbegebiet Riedwiesen aussieht, lässt sich nur mutmaßen. Die Stimmung wird wohl am Boden sein. Öffentlich äußert man sich bislang noch nicht: Der Betriebsrat in Markdorf hat auf eine Anfrage um Stellungnahme des SÜDKURIER noch nicht geantwortet. Ungewöhnlich sei dies nicht,........
