So kam Gauck in Villingen an: Klare Worte zur Demokratie vor ausverkaufter Tonhalle |
Das erlebt man nicht alle Tage, ein Alt-Bundespräsident besucht Villingen und die Neue Tonhalle ist bis auf den letzten Platz besetzt. Alt-Bundespräsident Joachim Gauck ist der persönlichen Einladung des Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Arendt Gruben gefolgt, um mit ihm und SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz über den Zustand unserer Demokratie zu diskutieren. Und am Mittwoch ging es für den Gast, der im Donaueschinger Öschberghof genächtigt hatte, gleich weiter, zur Verabschiedung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart.
„Den Leuten hier muss es gut gehen“, gab Gauck gleich als Erstes zu Protokoll. Das hatte er nach eigener Aussage bei einem Spaziergang über den Münsterplatz festgestellt: „Solch ein gutes Essen und günstige Preise haben wir in Berlin nicht.“ Damit hatte er gleich zu Beginn seines fast einstündigen Vortrags die Herzen der Anwesenden gewonnen. Das war aber keineswegs eine einfache Schmeichelei, denn sofort merkte jeder im Saal, der Mann hat etwas........