Bahnstrecke ist ab 26. April dicht: Wie gehen Pendler und Bahnreisende damit um? |
Nach dem 26. April 2026, wenn die Hochrheinbahn zwischen Rheinfelden und Erzingen für die Bauarbeiten von Elektrifizierung und Ausbau der Strecke komplett gesperrt ist, wird es hart für viele Pandler. Um Fragen zu beantworten und Sorgen zu zerstreuen, waren jetzt, nur wenige Tage vor Beginn, Vertreter der Bahn und des Landratsamts Waldshut zeitgleich an den Bahnhöfen Bad Säckingen und Waldshut präsent.
Was beschäftigt die Menschen? Wie sind sie von Sperrung und Schienenersatzverkehr betroffen? Was ist ihre größte Sorge ab dem 26. April? Zahlreiche Bahnfahrer sprechen über ihre Erwartungen und Befürchtungen.
Furcht vor längeren Wartezeiten
Sorin Stafie, 39, Weil am Rhein: „Ich wohne in Weil am Rhein und fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zum Badischen Bahnhof in Basel, wo ich dann die Hochrheinbahn bis Bad Säckingen nehme, meinem Arbeitsort. Ab dem 26. April kann ich von Basel noch mit dem Zug bis Rheinfelden fahren und steige dann dort in den Ersatzbus um. Die Frage ist nur, ob ich mit dem Bus immer rechtzeitig genug ankomme, um noch den Zug zu erreichen, gerade nach Feierabend in Richtung Basel. Falls nicht, müsste ich längere Wartezeiten in Rheinfelden einrechnen.“
Nur acht Minuten Umsteigezeit
Jürgen Wassmer, 69, Bad Säckingen: „Mein Sohn wohnt in........