Neuer Bürgermeister wird als Chance für die Partnerschaft gesehen |
Seit Langem werden die Beziehungen zur Partnerstadt Sanary-sur-Mer vom Bad Säckinger Freundeskreis gepflegt. Wobei der vorangestellte Zusatz „Deutsch-Französischer“ Freundeskreis deutlich intensiver von den 89 Mitgliedern gelebt wird. Die Kultur und die schönen Künste des großen Nachbarlands stehen hoch im Kurs. Bettina Martinie steht seit dem vergangenen Jahr an der Spitze des Freundeskreises.
Gelebtes gegenseitiges Interesse
Kaum ist die kuratierte Cézanne-Ausstellung in der Fondation Beyeler eröffnet gewesen, schon waren zahlreiche Mitglieder im Freundeskreis gemeinsam in Riehen. Darin zeigt sich die Vorstellung, was aus Städtepartnerschaften alles entstehen kann. Gelebtes gegenseitiges Interesse, eine Wertschätzung miteinander, die Früchte von De Gaulle und Adenauer sind in Bad Säckingen gereift und sie bleiben treffsicher.
Présidente Martinie ging bei der Hauptversammlung auf jede gemeinsame Unternehmung des Freundeskreises im vergangenen Jahr ein. Angefangen beim Neujahrsempfang, über die gemeinsamen Ausflüge bis zum „einzigartigen Jahresabschluss als Beaujolais-Abend mit Konzertprogramm“, Martinie sprach ganz aus dem Herzen der Mitglieder. Die Aktivitäten werden im aktuellen Jahresprogramm fortgesetzt.
Besuche in Paris und im Elsass
Die Inszenierung des neuen jungen Weins aus dem Beaujolais im Burgund hat in Frankreich Tradition – und jetzt auch in der Trompeterstadt. Genau dieses Gefühl für französische Lebensart wird im Freundeskreis gepflegt. Der mehrtägige Jahresausflug ging nach Paris, die wiedererrichtete Kathedrale Notre Dame hatte gerade ihre Türme wieder geöffnet. Es „war ein ausgiebiger und lebhafter Aufenthalt“, so Martinie. Das Elsass in seiner Vielfalt ist für die Tagesausflüge immer im jährlichen Programm.
Dann ist da auch der eigentliche Kern der Jumelage. Der wird persönlich gepflegt, da der Partnerschaft in Sanary-sur-Mer auf der administrativen Ebene nicht immer Aufmerksamkeit gezollt wird. Die Verantwortlichen in Bad Säckingen setzen nun auf den neu gewählten Bürgermeister Philippe Héno, der sich schon im Wahlkampf für mehr Dialog ausgesprochen hat – eine Chance für eine wiedererstarkende Partnerschaft.
Die hatte beim Schüleraustausch geschwächelt, aber die Werner-Kirchhofer-Realschule um die Französischlehrerinnen Iris Cappel-Rauner und Silvia Welker hat es in diesem Schuljahr geschafft; wenn auch nicht mit einem Collège in der eigentlichen Partnerstadt, sondern gleich oberhalb mit dem Collège in Le Castellet, der Partnergemeinde von Herrischried. Der Freundeskreis unterstützt den kommenden Gegenbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler intensiv, weitere Sponsoren sind willkommen.
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