Es geht auch um Sicherheit: In Moos stehen verschiedene Reparaturen an

Die Gemeinde Moos hat sich in der jüngsten Ratssitzung die Zustimmung des Gremiums für die Umsetzung verschiedener Reparaturarbeiten in der Gemeinde eingeholt. So werden unter anderem ein Rolltor des Feuerwehrgerätehauses und ein weiteres an der Gerätehalle des Bauhofes erneuert. Beide sind funktional eingeschränkt und im Fall der Feuerwehr durchaus sicherheitsrelevant.

„Es handelt sich somit nicht um eine freiwillige Maßnahme, sondern um eine notwendige Instandsetzung zur Aufrechterhaltung der Einsatz- und Betriebsbereitschaft“, hieß es daher in den Sitzungsunterlagen. Die Kosten für die Reparaturen belaufen sich laut Angebotsunterlagen auf 10.664 Euro.

Arbeiten vor dem Bürgerhaus

Rund viermal so viel wird die Sanierung der Treppe vor dem Rat- und Bürgerhaus der Gemeinde kosten. Nachdem die Arbeiten am und im Bürgerhaus praktisch abgeschlossen sind, soll nun auch der Außenbereich wieder etwas auf Vordermann gebracht werden. Während die meisten Arbeiten vom eigenen Bauhof umgesetzt werden können, ist beim Treppenaufgang und einer Teilfläche des Vorplatzes vor den Gebäuden eine Fachfirma gefragt. 

Durch Risse in den Steinplatten sowie im darunter liegenden Beton konnte über einen längeren Zeitraum Wasser eindringen. Dadurch kam es zu weiteren Schäden und Abplatzungen an den Stufen. Die Verkehrssicherheit ist laut Einschätzung der Gemeinde dadurch mittelfristig beeinträchtigt. Die ursprünglich verbauten bordeauxroten Steinplatten sind nicht mehr lieferbar. Um eine gesamte Sanierung des Vorplatzes zu vermeiden, soll lediglich die Treppenanlage vollständig erneuert werden.

Geplant ist, die bestehenden Stufenplatten teilweise zurückzubauen und die Treppe künftig mit massiven Granitblöcken in Hellgrau auszuführen. Diese Bauweise ist langlebiger, widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen und reduziert das Schadensrisiko durch eindringendes Wasser deutlich. Die Verwaltung wurde gebeten, zu klären, woher der Granit stammt. Die konkreten Kosten der Maßnahme werden mit 42.433 Euro angegeben.

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