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Hier wird Zeller Geschichte lebendig: Emotionale Erinnerungen beim Museumsfest

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18.05.2026

Drei Feste an einem Tag, ein verschwundenes Gefängnis und ein Jahrhunderte alter Türklopfer aus Nürnberg: Das große Museumsfest des Stadtmuseums Radolfzell bot reichlich Stoff für emotionale Rückblicke und spannende Ausblicke. Die Kultureinrichtung feierte am Samstag ein seltenes Dreifach-Jubiläum: Exakt am Internationalen Museumstag zelebrierte das Haus sein 20-jähriges Bestehen am Standort der historischen Stadtapotheke und eröffnete zeitgleich die neue Sonderausstellung „Ratoldescella - Radolfzell“ als zentralen Meilenstein zum 1200-jährigen Bestehen der Stadt.

Bereits zur offiziellen Eröffnung drängten sich über 100 Menschen vor der historischen Stadtapotheke. Sie bildeten den Auftakt für einen Besucherandrang, der sich durch den gesamten Festtag ziehen sollte. Inmitten dieser festlichen Kulisse auf dem Seetorplatz - klangvoll untermalt von der Narrenmusik und kulinarisch versorgt durch das Jugenblasorchester sowie den Münsterbauverein - lud die Stadt zu einer historischen Entdeckungsreise ein, die die Besucher tief in die eigene Identität eintauchen ließ.

Ein Ort, an dem Geschichte erlebt wird

Bürgermeisterin Monika Laule fand in ihrer Eröffnungsrede emotionale Worte für die Bedeutung der Kultureinrichtung. Seit genau 20 Jahren residiert das Stadtmuseum nun in dem geschichtsträchtigen Gebäude. Für Laule ist es weit mehr als eine bloße Verwahrungsstätte: „Das Stadtmuseum hat eine ganz wichtige gesellschaftliche Rolle und ist zentraler Träger unserer Erinnerungskultur.“

Besonders hob sie die herausragende Rolle in der Bildungsarbeit hervor, durch die Kinder und........

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