Einsatz für Frieden und Demokratie: Redner finden beim Friedensfest deutliche Worte

Der 8. Mai wird in Radolfzell nicht nur als Gedenktag für das Ende des Zweiten Weltkriegs begriffen, sondern als Fest des Friedens und der Demokratie. Dem offiziellen Ende gingen in Radolfzell bereits Tage mutige Taten voraus. So bewahrte das Hissen der weißen Fahne am Münster am 25. April 1945 die Stadt vor der Zerstörung.

Wie gefährlich dieser Einsatz gewesen war, betonte Pfarrer Heinz Vogel in seiner Gedenkrede auf dem Luisenplatz mit einem Blick nach Singen. Dort wurde der Bürgermeister hingerichtet, weil er die Stadt friedlich übergeben wollte. Dieser Kontrast unterstreiche, dass Frieden Zivilcourage und Entschlossenheit erfordert. Friede habe viel mit Mut zu tun und mit dem Gefühl, wann ein „Bogen........

© Südkurier