Singens Betriebe werben um Auszubildende: So war der Tag des offenen Handwerks

Pünktlich um 9.15 Uhr sind die Neuntklässler der Robert-Gerwig-Schule in der Singener Niederlassung der Firma Wacker Neuson angekommen und werden von Kevin Corti, dem Leiter des Mietparks, begrüßt. Der Betrieb hat - neben 35 weiteren heimischen Firmen - zum 18. Tag des offenen Handwerks seine Tore für die Mitarbeiter von morgen geöffnet.

Vor Ort seien zwölf Mitarbeiter beschäftigt. Man verkaufe, vermiete, warte und repariere Geräte für Straßen- und Gartenlandschaftsbau, die im eigenen, weltweit agierenden Konzern produziert würden, wie der Gastgeber erzählt. Die fünf Schüler zeigen sich von Beginn an interessiert und stellen viele Fragen, wobei sie ohne Umschweife aufs Geld zu sprechen kommen. Sie erfahren dann, dass es im ersten Lehrjahr 1200 Euro im Monat gibt und später als Geselle verdiene man bei Wacker-Neuson etwa 3500 Euro brutto. Die Lehre zum Baumaschinenmechatroniker dauere 3,5 Jahre und da die Lerninhalte durchaus komplex seien, schaue man schon auf die Schulnoten vor Ausbildungsvertragsabschluss. Das Ausbildungsprofil sei dem eines  LKW-Mechanikers ähnlich, jedoch etwas komplexer, weil zum Beispiel das Thema Hydraulik ergänzend dazukäme. Kevin Corti stellt dann die Verdichtungsgeräte vor, wie etwa den klassischen Stampfer, der mit einem Zwei-Takt-Benzinmotor angetrieben wird im Gegensatz zu den akkubetriebenen Rüttelplatten. Die Großgeräte, wie die mehrere Tonnen schweren Bagger, werden nach Kundenwunsch konfektioniert beziehungsweise umgebaut.

Schüler zeigen viel Talent beim Baggern

Beim abschließenden Produkttesten waren die........

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