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Konstanzer gehen am 1. Mai auf die Straße – unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

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Für viele ist der 1. Mai ein freier Tag mit Festen und guter Stimmung. Doch ursprünglich ist er vor allem eines: Tag der Arbeit. Auch in Konstanz soll in diesem Jahr wieder daran erinnert werden, wofür dieser Tag steht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen daher zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung und einem Familienfest im Stadtgarten auf.

Buntes Programm am Arbeitertag

Den Auftakt der Veranstaltung bilde ein Demonstrationszug durch Konstanz, der dieses Jahr um zehn Uhr am Stephansplatz beim Hecker-Relief starte, erklärt die Ortsvorsitzende Ursula Hanser vom Verdi-Ortsverein Konstanz. Während des Zuges sollen auch Beschäftigte von Konstanzer Betrieben zu Wort kommen.

Der Demozug ende gegen elf Uhr im Stadtgarten, wo die eigentliche Kundgebung stattfinde, so Hanser. Im Anschluss sei dort ein vielfältiges Programm geplant: Neben Redebeiträgen und Live-Musik der Band Recover Classic Rock wird es auch Essens- und Getränkestände, Kinderschminken sowie Infostände ansässiger Initiativen geben.

Gewerkschaften wollen Zeichen setzen

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ wollen die Gewerkschaften dieses Jahr ein klares Zeichen, auch gegen die aktuelle Politik, setzen, so Manuel Mandel, Gewerkschaftssekretär des DGB Südbaden. „Der Acht-Stunden-Tag wird gerade angegriffen und soll aufgeweicht werden“, betont Mandel. Genau hier wolle man ansetzen und zusammen mit der aktuellen Kampagne „Mit Macht für die 8“ ein klares Signal setzen.

Ursula Hanser erklärt, dass es vor allem darum gehe, Beschäftigten vor Ort eine Bühne zu geben: „Wir wollen nicht nur schlaue Reden halten, sondern echte Menschen berichten lassen.“ Für die Demonstration rechnen die Veranstalter mit rund 200 Teilnehmenden, wobei die tatsächliche Zahl auch vom Wetter abhängen dürfte. Aufgrund der aktuellen politischen Lage erhofft sich Manuel Mandel eine größere Beteiligung, denn es solle gezeigt werden, „wie sehr der Schuh drückt“, betont er.

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