Erich Gold ist 100 Jahre alt und blickt zurück auf ein Jahrhundert voller Wendungen

Rückblickend auf ein Jahrhundert sind es die technischen Entwicklungen in dieser Zeit, aber ganz besonders das Wirtschaftswunder und die Freiheit nach dem Zweiten Weltkrieg, die Erich Gold beeindrucken. Die aktuellen Geschehnisse und besonders der Krieg in der Ukraine beschäftigen ihn sehr. „Ich weiß ja, was Krieg, Flucht und der Verlust der Heimat bedeuten“, meint Erich Gold. Ebenso ist der Klimawandel für ihn ganz offensichtlich. „Die Wildäcker waren früher wirklich eine notwendige Futterquelle für das Wild im Winter“, sagt Gold. Noch bis ins hohe Alter von fast 90 Jahren konnte er sich im Winter die Schlittschuhkufen unterschnallen und auf dem Schlüchtsee Schlittschuh laufen. „Heute friert der See ja gar nicht mehr entsprechend zu“, sagt Erich Gold. Die Verbindung zur Natur ist dem Jubilar immer noch sehr wichtig. Wann immer möglich, geht er hinaus. „Draußen kann ich Kraft tanken“, sagt Erich Gold.

Dorothée Kuhlmann Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

79865 Grafenhausen Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

Zweiter Weltkrieg Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis


© Südkurier