Nachbarschaftshilfe: Der Erfolg lässt sich nicht in Geld messen |
Wenn Mönchweilers Bürgermeister Rudolf Fluck von Generationengerechtigkeit spricht, dann ist ihm das eine Herzensangelegenheit. In Mönchweiler sind ganz viele seiner Ideen und Vorstellungen umgesetzt. Die Generationenhilfe leistet Vorbildliches. Das Möbil als Bürgerbus ist für viele Menschen Garant für notwendige Mobilität. Und auch ansonsten geschieht in der Gemeinde in Sachen Daseinsvorsorge viel. Das bedeute aber nicht, dass sich nicht auch Mönchweiler bei anderen Gemeinden noch Gutes abschauen könnte, betont der Bürgermeister. Und so nutzt er gerne Gelegenheiten zum Austausch mit anderen Initiativen und Kommunen.
Plädoyer für hauptamtliche Kraft
Am Donnerstag waren Vertreter der Nachbarschaftshilfe „Füreinander Kirchzarten“ in Mönchweiler zu Gast. Mit dabei der vor gut einem Jahr neu gewählte Bürgermeister Darius Reutter. Die Gruppe informierte sich, wie Generationenhilfe in Mönchweiler funktioniert. Etliches ist auch in Kirchzarten bereits umgesetzt. Doch Rudolf Fluck hatte auch für die erfahrenen Nachbarschaftshelfer noch Tipps parat. Ein Plädoyer hielt er dabei für die Beschäftigung eines hauptamtlichen Koordinators. Mönchweiler habe mit Bürgerkoordinatorin Stefanie Münch eine Mitarbeiterin, die fachlich äußerst versiert sei. Ohne solch einen Mitarbeiter gelange eine Nachbarschaftshilfe schnell an ihr Grenzen.
Es profitiert das dörfliche Miteinander
Ein Punkt, der bei den Gästen auf offene Ohren stieß, waren die Finanzen. Rund 120.000 Euro nimmt die Gemeinde Mönchweiler für diesen Bereich der Daseinsvorsorge jährlich in die Hand. Darüber hinaus greife sie Zuschüsse ab, wo immer es gehe, so Rudolf Fluck. Geld, dass er als sinnvoll investiert sieht. Im Einzelnen aufwiegen lasse sich das aber nicht, betont der Bürgermeister. Der immense Vorteil, den die Gemeinde Mönchweiler mittlerweile durch die Generationenbrücke und ihre Arbeit habe, lasse sich nicht in Geld berechnen. Dessen müsse man sich bewusst sein, gab er den Gästen aus Kirchzarten mit auf den Weg. Viel mehr könne man den Erfolg im dörflichen Miteinander sehen.
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