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Seit drei Jahrzehnten für Tibet: Wie eine Frau in Konstanz für Hoffnung einsteht und Flagge zeigt

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23.04.2026

Über dem Kopf von Ulrike Schatz flattert ein Zeichen für Freiheit. Die Tibet-Flagge, die einmal im Jahr am Konstanzer Rathaus zu sehen ist, erinnert an die Verletzung der Menschenrechte in Tibet. Ulrike Schatz begleitet diesen Aktionstag immer mit einem Informationsstand. Die 61-Jährige engagiert sich seit über 30 Jahren bei der Tibet-Initiative. „Es muss Menschen geben, die für andere kämpfen“, sagt die gelernte Physiotherapeutin.

Sie ist überzeugt: „Man darf die Leute nicht im Stich lassen.“ Sie meint die Tibeter, deren Gebiet seit 1950er-Jahren von China besetzt ist und als Teil des chinesischen Staatsgebiets verwaltet wird. Lange Zeit war es in Tibet verboten, das Bild des 14. Dalai Lama zu besitzen oder zu zeigen. Es drohten Haft und Folter. Denn er ist das Sprachrohr für ein freies Tibet.

Er verfolgt die Politik der strikten Gewaltlosigkeit gegenüber den chinesischen Machthabern. Er fordert Menschenrechte für Tibeter, die immer wieder Repressionen, Haft, Folter erfahren, und das Ende von Zwangsumsiedlungen und Umweltzerstörungen. Menschenrechtsorganisationen berichten immer wieder über die Zwangseinweisung tibetischer Kinder in staatliche Internate der Kommunistischen........

© Südkurier