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Faszinierend! Wie sich die Natur Tschernobyl zurückerobert, zeigen diese Bilder in Konstanz

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24.04.2026

Julia Germroth ist fasziniert von düsteren Orten. Sie reiste nach Pompeji, das beim Ausbruch des Vulkans Vesuv in der Antike verschüttet wurde, und sie besuchte dreimal Tschernobyl. Dort explodierte vor 40 Jahren ein Atomreaktor. Jetzt lädt sie Konstanzer dazu ein, in Konstanz, ohne Gefahr, die 30-Kilometer-Sperrzone zu betreten, die um das havarierte Kernkraftwerk eingerichtet wurde. Bei Aktionstagen am Samstag, 25. April, und Sonntag, 26. April, von 13 bis 18 Uhr zeigt die 32-Jährige Pflanzeninstallationen und Bilder aus Tschernobyl.

Ihre Botschaft: Die Macht der Natur ist stärker als alle menschlichen Erfindungen. Ihre Ausstellung heißt dann auch: „Empire of Nature“ (Reich der Natur). Es kommen Zeitzeugen aus Konstanz und der Ukraine zu Wort. Zudem sind Vorträge zu hören. Besucher erfahren zum Beispiel etwas über den Gesundheitszustand von Menschen, die von den größten anzunehmenden Unfällen in Atomreaktoren (Gau) im japanischen Fukushima und im ukrainischen Tschernobyl betroffen sind. Universitätsprofessor Wolfgang Seibel spricht über die politischen Hintergründe der Katastrophe von Tschernobyl.

Vorträge und Ausstellung

Die........

© Südkurier