Leptospirose: Darum sollte Ihr Hund besser nicht aus Pfützen trinken
Die Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien, den sogenannten Leptospiren, ausgelöst wird. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) informiert, ist die Leptospirose eine weltweit auftretende Krankheit, die in den vergangenen Jahren auch in Deutschland immer öfter vorkommt. Als Überträger gelten unter anderem verschiedene Haus- und Nutztiere. Auch Hunde können sich durch bestimmte Verhaltensweisen mit dem Erreger anstecken. Eine Infektion mit den Bakterien kann unter Umständen sehr gefährlich für die Vierbeiner werden. Was es mit der Krankheit auf sich hat, warum Sie Ihr Haustier lieber nicht aus Pfützen trinken lassen sollten und ob die Krankheit auch für Menschen gefährlich werden kann, lesen Sie hier.
Leptospirose beim Hund: Was sind die Symptome?
Wie sich die Infektion beim Hund äußert, hängt laut der Tierklinik Ismaning sowohl vom Erregertypus als auch vom Alter, Gesundheitszustand und Immunsystem des Tieres ab. Die Symptome können daher stark variieren. Während die Krankheit bei manchen Hunden erst gar nicht ausbricht und die Infektion infolgedessen unentdeckt bleibt, bekommen andere leichte Beschwerden und wiederum andere erkranken schwer. Ein akuter Krankheitsverlauf kann dabei schnell gefährlich werden. Der Tierklinik zufolge breiten sich die Bakterien bereits einen Tag nach der Infektion über das Blut im gesamten Körper des Hundes aus und vermehren sich schnell weiter.
Ist ein Hund schwer an einer Leptospirose erkrankt, können verschiedene Organe von dem Befall betroffen sein. In der Regel entstehen vor allem Schäden an Leber und Nieren, aber auch die Milz, das zentrale Nervensystem, Augen und Geschlechtsorgane können von den Bakterien angegriffen werden. Die ersten klinischen Symptome treten nach etwa vier bis 14 Tagen auf. Wie die Tierklinik informiert, gehören........
