Hasenpest beim Hund: Wie erkennt man die Erkrankung und wie kann man sein Haustier schützen? |
Die Hasenpest, auch Tularämie genannt, ist eine für Hunde potenziell ernsthafte Erkrankung und gehört in Deutschland zu den meldepflichtigen Tierseuchen. Die Infektionskrankheit tritt bei verschiedenen Säugetierarten auf, wobei der Feldhase hierzulande als häufigster Überträger gilt. Dennoch gibt es für Hunde als auch Menschen zahlreiche Wege, sich mit der Krankheit zu infizieren. Was Halter über die Krankheit wissen müssen, wie sie eine Infektion bei ihrem Vierbeiner erkennen und wie sie das Tier und sich selbst vor einer Ansteckung schützen können, lesen Sie hier.
Übrigens: Neben Feldhasen stellen auch Füchse eine potenzielle Gefahr beim Gassigehen dar. Denn sie können die Fuchskrankheit übertragen.
Hasenpest: Was hat es mit der Erkrankung auf sich?
Bei der Hasenpest handelt es sich nach Angaben des medizinischen Nachschlagewerks MSD Manual um eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst wird. Normalerweise kommt das Bakterium vor allem bei Nagetieren, Kaninchen und Hasen vor. In Deutschland gilt laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) insbesondere der Feldhase als wichtige Quelle des Erregers. Doch auch andere wild lebende Tiere sowie Nutz- und Haustiere können Träger der Bakterien sein.
Auch der Mensch kann sich mit Francisella tularensis infizieren. Denn wie das Robert Koch-Institut (RKI) informiert, ist die Hasenpest eine Zoonose – also eine Krankheit, die von Tieren auf Menschen übertragen werden kann. In Deutschland hat es........