Die EVG forcierte den Rauswurf von Bahn-Güterchefin Nikutta – ihr Nachfolger will noch mehr Stellen abbauen |
Wenn am Freitag die Deutsche Bahn ihre Bilanz für das vergangene Jahr präsentiert, dann wird an einer Stelle Hoffnung auftauchen, wo jahrelang nur Hoffnungslosigkeit war. Es geht um das Ergebnis der schwer gebeutelten Gütersparte der Bahn. DB Cargo galt im Schienenkonzern nicht als Sorgenkind, sondern als schwarzes Loch, in dem hunderte Millionen verschwanden.
Dass zumindest Hoffnung zurückgekehrt ist, hat mit der Arbeit einer Frau zu tun, die nicht mehr bei Cargo arbeitet. Sigrid Nikutta. Ende Oktober wurde ihr Rauswurf publik, am 15. November übergab sie die Geschäfte an ihren Nachfolger. „Ich danke Frau Dr. Nikutta für ihre außerordentliche Leistung. Gerade in etablierten Strukturen ist Veränderung herausfordernd“, erklärte der für das Vorstandspersonal zuständige Aufsichtsratschef Werner Gatzer. Ihr Vertrag wurde im gegenseitigen Einvernehmen zum Jahresende aufgelöst, wie es im Wirtschaftssprech heißt.
Bahnmanagerin Sigrid Nikutta wollte bleiben
Doch Nikutta wollte nicht gehen, sondern ihr Werk zu Ende bringen. Warum musste sie trotz der außerordentlichen Leistung gehen? In einer Übersicht über die Finanzen der Frachtsparte, in die unsere Redaktion Einblick nehmen konnte, steht für das Jahr 2025 unter dem........