Als die Hundeschlittenpatrouille Hitlers Soldaten im ewigen Eis aufspürte

Lautlos schleichen sich die sechs bewaffneten Männer der grönländischen Schlittenpatrouille durch die Eiswüste an die geheime Wetterstation der Deutschen heran.  Gleich wollen sie losschlagen – als urplötzlich ein Wehrmachtssoldat mit einem Gewehr auftaucht.

Es ist April 1944, für die Nazis, die den Zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen hatten, laufen die Dinge nicht gut. Auch hier, im äußersten Norden der Erde, wo eine Mission vor dem Scheitern steht, die so klein wie wichtig ist. Das „Unternehmen Bassgeiger“, das Hitlers Kriegsmaschinerie mit wertvollen arktischen Wetterdaten füttert, etwa für die Planung von Luftangriffen. 27 Mann waren im Jahr davor auf dem Fischerboot „Coburg“ nach Grönland aufgebrochen. Monatelang funken sie aus ihrem primitiven Lager Messergebnisse ins deutsch besetzte Norwegen. Doch nun sind sie entdeckt – von einer Hundeschlitten-Einheit, die aufseiten der USA kämpft.

Dass amerikanische Truppen auf Grönland sind, liegt nicht zuletzt an den wässrig-milchigen Brocken, die in Ivittuut an der Südwestküste abgebaut werden – in der weltweit einzigen Mine. „Eisstein“, wie das Mineral auch heißt, ist potenziell kriegsentscheidend, denn........

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