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In der AfD ist nicht Vetternwirtschaft das Problem, sondern wer darüber redet

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20.03.2026

Rüdiger Klos hat einen Fehler gemacht. Der scheidende AfD-Landtagsabgeordnete hat seine eigene Partei beim Wort genommen. 2018 wollte seine Fraktion Überkreuzbeschäftigungen im Land noch gesetzlich verbieten lassen. Heute sind die Ehefrau und der Adoptivvater von Landeschef Markus Frohnmaier bei anderen Abgeordneten beschäftigt. Wer das System Frohnmaier hinterfragt, dem droht der Parteiausschluss. Ein kleiner Trost für Klos: Allein ist er damit nicht. Kurz vor der Wahl hatten mehrere Parteimitglieder in einem Brandbrief an den Bundesvorstand Rechts- und Satzungsbrüche angeprangert und dem Landesvorstand vorgeworfen, innerparteiliche Demokratie systematisch auszuhöhlen.

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