Der Radverkehr in Konstanz hat zugenommen. Jetzt soll es auch mehr Kontrollen geben |
Der Radverkehr hat zugenommen. Der FDP, wie Stadtrat Achim Schächtle im Technischen und Umweltausschuss (TUA) sagt, sei daran gelegen, diesen „in geordnete Bahnen zu lenken“. Und er stellt gleich klar: „Es war nicht die Idee, Kontrollen zu verschärfen.“ Vielmehr stelle die Fraktion den Antrag, wie die Probleme aufgrund der Zunahme an Radlern gelöst werden könnten.
Schächtle kommt auf den Modal Split (Verkehrsmittelwahl) zu sprechen, hernach in Konstanz 30 Prozent der Strecken zu Fuß, 37 Prozent mit dem Rad und 33 Prozent mit dem Auto bewältigt würden. Hingegen würden 95 Prozent der Arbeitszeit des Gemeindevollzugsdienstes (GVD) für die Kontrolle der Autofahrer verwendet.
„Schockiert hat mich in der Sitzungsvorlage, dass der Ordnungsdienst Polizeischutz braucht“, so Schächtle. In der Vorlage steht geschrieben: „Zu Kontrollen des Radverkehrs durch den GVD ist anzumerken: Aufgrund des aktuellen Verhaltens der Radfahrenden wünschen sich die Kolleginnen und Kollegen zum Eigenschutz bei den Kontrollen eine polizeiliche Unterstützung.“
Dass die Mehrheit der Kontrollen auf Autofahrer entfällt, „muss man schon sagen“, so Frank Conze, Leiter der Abteilung Verkehrs- und Bußgeldwesen im Bürgeramt. Er fügt an: „Wir sind selbst der Meinung, dass wir da mehr tun müssen.“ Acht Prozent der Arbeitszeit solle deshalb........