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Warme Mahlzeiten und gelebte Solidarität

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20.03.2026

Wenn sich zur Mittagszeit der Paul-Gerhardt-Saal im evangelischen Gemeindehaus füllt, treffen hier ganz verschiedene Menschen aufeinander, vereint durch ein warmes Essen und offene Gespräche. Bis zum 22. März hat die Meßkircher Vesperkirche noch geöffnet.

Pfarrerin Anja Kunkel erläutert mir im Voraus das Konzept der Vesperkirche. Unter dem Motto ,,Alle an einem Tisch’’ soll Bedürftigen nicht nur eine kostenlose warme Mahlzeit geboten werden. Es geht auch darum, für Gemeinschaft zu sorgen und Menschen zu verbinden, die sich sonst nie kennenlernen würden. Zusätzlich gibt es verschiedene kulturelle Veranstaltungen, Beratungsangebote und jeden Tag um 14 Uhr eine ökumenische Andacht. „Mittlerweile haben wir ein großes Netzwerk mit der Caritas, Tafel und Nachbarschaftshilfe aufgebaut, was hilft, die Menschen zu erreichen“, sagt Kunkel. „Gerade wirklich Bedürftige erfahren sonst gar nicht erst von uns.“ Besonders wichtig findet sie außerdem, dass die Gäste bedient werden. So kommen auch diejenigen, die nicht in ein Restaurant gehen können, in den Genuss, umsorgt zu werden.

Ein bunt gemischtes Helferteam

Für die Helfer startet der Tag um 10.30 Uhr mit einer Teambesprechung und einem gemeinsamen Gebet. Insgesamt 60 Freiwillige unterstützen die Meßkircher Vesperkirche, jeden Tag sind rund zwölf Freiwillige im Einsatz. Das Team ist heute bunt gemischt, manche haben schon Routine, andere sind wie ich zum ersten Mal im Einsatz. Für Ema ist es heute der zweite Arbeitstag, sie hat über das Amtsblatt davon erfahren, dass Freiwillige........

© Südkurier