„Haben Alkoholfreies eingekauft“: Wirte und Brauereien spüren den Dry January |
Weihnachten und Silvester sind vorbei, die Fasnacht noch nicht richtig da: ein guter Anlass für viele Menschen, um den Januar zu nutzen, um ein paar Gänge herunterzuschalten. Der Trend des Dry January, also des trockenen Januars, ist in aller Munde. Die Idee ist simpel: den gesamten Monat über keinen Alkohol konsumieren. Doch gibt es auch Leidtragende der so löblichen Idee? Denn während Gesundheit und Geldbeutel vom Verzicht auf Alkohol profitieren, gibt es auch Menschen, die mit dem Verkauf davon ihren Lebensunterhalt bestreiten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist deutschlandweit der Absatz von Alkohol im Januar 2024 im Vergleich zu den elf vorangegangenen Monaten um 26,4 Prozent zurückgegangen. Wie kommt das in der Gastronomie an?
Hasan Caliskan führt das Restaurant Defne seit 1997 in der Konstanzer Theodor-Heuß-Straße. „Wir können bestätigen, dass der Konsum zurückgeht. Auch bei uns ist im Januar eine deutliche Verschiebung hin zu alkoholfreien Getränken zu spüren. Besonders alkoholfreies Bier wird häufiger bestellt.“ Gleichzeitig hören seine Mitarbeiter öfter ein bewusstes „Nein, danke“ zum Ouzo aufs Haus. Hasan Caliskan berichtet: „Viele Gäste sprechen den Dry January aktiv an oder sagen, dass sie im Januar keinen Alkohol trinken.“ Beim Gesamtumsatz sei der Januar dennoch ähnlich wie die anderen Monate.
Martin Hübner vom Restaurant und Hotel Ko‘Ono sieht die Lage entspannt, „denn wir........