Im Döner-Hype: Wie Klosterschwestern mit Klischees brechen

Nach dem viralen Döner-Video ist im Koblenzer Kloster Arenberg die „Hölle los“. So beschreibt Klosterschwester Ursula den ungeplanten Trubel rund um das Instagram-Video, das ihre 92 Jahre alte Mitschwester Irmingard beim Essen ihres ersten Döners zeigt – es wurde in nur einer Nacht Millionen Mal aufgerufen. Dass die Klosterschwestern mit Klischees brechen, hat international für Aufmerksamkeit gesorgt.

Für Schwester Irmingard, die bereits seit 69 Jahren im Kloster lebt, kam die plötzliche Aufmerksamkeit ganz überraschend. „Acht Millionen haben sich eingeklickt, unglaublich“, sagt sie. „Jetzt habe ich gedacht, was kannst du für die acht Millionen Leute machen?“, teilt sie ihren Gedanken. Und sie hat auch eine Antwort parat: „Jetzt kannst du nur noch für die beten.“ Sie werde dem Herrn den Kummer der Menschen ans Herz legen. „Der wird es schon richten“, sagt sie.

Berühmt fühle sie sich trotz der vielen Klicks, Likes und Kommentare nicht, da sei sie nicht der Typ für. Wird sie jetzt die Lücke füllen, nachdem Bayerns Ministerpräsident und bekennender Döner-Fan Markus Söder angekündigt hat, künftig weniger Essens-Fotos auf Social Media posten zu wollen? „Nein, um Gotteswillen!“, sagt sie lachend. „Das ist nicht unsere Art.“

Die 28 Jahre alte Schwester Clarita hat das Video gefilmt und gepostet, auch sonst teilt sie regelmäßig Einblicke aus dem Kloster, wo........

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