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Medizinisches Versorgungszentrum im Campus weiter mit hohen Verlusten

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09.07.2026

Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund. Beim Medizinischen Versorgungszentrum Bad Säckingen (MVZ) dauert es – aus wirtschaftlicher Sicht – aber noch etwas länger. Der im Gemeinderat mehrfach angemahnte Jahresabschluss für das Jahr 2024 und die Prognosen für die Zukunft wurden nun am vergangenen Montag vorgestellt – und riefen kontroverse Reaktionen hervor.

Das MVZ Bad Säckingen

Das 2020 als städtische GmbH gegründete Medizinische Versorgungszentrum soll die ärztliche Versorgung in der Stadt stärken. Seit 2024 ist es im Gesundheitscampus. Aktuell umfasst es die Fachbereiche Allgemeinmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie eine privatärztliche psychologische Psychotherapie. Die onkologische Praxis wurde im Januar 2026 wieder geschlossen.

Bei einer Bilanzsumme von rund 1,6 Millionen Euro schloss das MVZ das Geschäftsjahr 2024 laut Wirtschaftsprüferin Birgit Monjau mit einem Jahresverlust von 958.000 Euro ab. Mit Vorjahresverlusten ergebe sich somit ein Fehlbetrag von rund 1,34 Millionen Euro, der nicht durch das Eigenkapital gedeckt sei.

Geringere Umsätze bei steigenden Ausgaben

Verantwortlich hierfür machte Monjau eine „katastrophale Umsatzlage“ im Jahr 2024: „Durch den Verlust der Gynäkologie und anderer........

© Südkurier