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Weniger Laschet wagen – besser ein Ende mit Shutdown

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30.03.2021

Wer wie an Ostern seine Eier suchen wird, das ist in diesem Jahr noch nicht geklärt. Wem Sie am Sonntagabend rhetorisch fein säuberlich entfernt wurden, das wiederum dürfte allen seit Angela Merkels mattem Auftritt bei Anne Will klar sein.

Nein, das ist wirklich nicht Armin Laschets Tag. Und das schon seit Wochen. Man wäre geneigt, zu sagen "seit Monaten" - wäre nicht zwischenzeitlich diese Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden gewesen, aus der ebendieser Laschet siegreich hervor ging.

Mein Name ist Micky Beisenherz. In Castrop-Rauxel bin ich Weltstar. Woanders muss ich alles selbst bezahlen. Ich bin ein multimedialer

(Ein-)gemischtwarenladen. Autor (Extra3, Dschungelcamp), Moderator (ZDF, NDR, ProSieben, ntv), Podcast-Host ("Apokalypse und Filterkaffee"), Gelegenheitskarikaturist. Es gibt Dinge, die mir auffallen. Mich teilweise sogar aufregen. Und da ständig die Impulskontrolle klemmt, müssen sie wohl raus. Mein religiöses Symbol ist das Fadenkreuz. Die Rasierklinge ist mein Dancefloor. Und soeben juckt es wieder in den Füßen.

Nun schien es vor Kurzem noch ausgemachte Sache, dass der Unionsvorsitzende sich zum Kanzler hochpetern würde. Zu stabil war die Kanzlerinnenpartei in den Umfragen, zu schwach die Konkurrenz. Das ist circa zwei Millionen an dubiosen Nebeneinkünften und täglich 25.000 Neuinfektionen her. Während die Osterruhe zumindest in vielen Impfzentren greift.

Jetzt regiert vor allem die Unzufriedenheit. Und in NRW ein Ministerpräsident, dessen pandemisches (V)Irrlichtern die Bundeskanzlerin nicht mehr lange tatenlos anschauen mag. Sätze wie "wir müssen mit einer großen Ernsthaftigkeit jetzt die geeigneten Maßnahmen einsetzen. Und einige Bundesländer tun das, andere tun es noch nicht" lassen nur wenig Platz für........

© stern


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