2026 wird für viele Menschen teurer – so können Sie trotzdem sparen
2026 wird kein einfaches Jahr für Ihre Finanzen. Selbst wenn Sie sich keine Sorgen um Ihren Job machen müssen. Hier finden Sie Tipps und Hinweise, wie Sie mit einigen finanziellen Entscheidungen besser durchs Jahr 2026 kommen – so gut, wie es Ihre Umstände eben zulassen. Tatsächlich werden Durchschnittsverdiener es in diesem Jahr etwas einfacher haben als Gutverdiener.
Wenn Sie ganz gut verdienen und 2025 womöglich noch eine ordentliche Lohnerhöhung bekommen haben, kann es Ihnen trotzdem passieren, dass Sie im Januar 2026 plötzlich weniger Gehalt ausgezahlt bekommen.
Hermann-Josef Tenhagen, Jahrgang 1963, ist Chefredakteur von »Finanztip« und Geschäftsführer der Finanztip Verbraucherinformation GmbH. Der Geldratgeber ist Teil der gemeinnützigen Finanztip Stiftung. »Finanztip« refinanziert sich über sogenannte Affiliate-Links, nach deren Anklicken »Finanztip« bei entsprechenden Vertragsabschlüssen des Kunden, etwa nach Nutzung eines Vergleichsrechners, Provisionen erhält. Mehr dazu hier .
Tenhagen hat zuvor als Chefredakteur 15 Jahre lang die Zeitschrift »Finanztest« geführt. Nach seinem Studium der Politik und Volkswirtschaft begann er seine journalistische Karriere bei der »taz«. Dort war er jahrelang ehrenamtlicher Aufsichtsrat der Genossenschaft. Auf SPIEGEL.de schreibt Tenhagen wöchentlich über den richtigen Umgang mit dem eigenen Geld.
Wie kann das sein? Die Regierung hat doch den Grundfreibetrag auf 12.348 Euro erhöht, für den Teil des Einkommens müssen Sie gar keine Steuern mehr zahlen. Und auch der Spitzensteuersatz greift 2026 erst bei knapp 70.000 Euro (69.879 Euro). Wenn Sie Kinder haben und gut verdienen, profitieren Sie zusätzlich vom erhöhten jährlichen Kinderfreibetrag (9756 Euro). Eigentlich könnten Sie also mehr herausbekommen .
Aber: Gerade als Gutverdiener müssen Sie 2026 deutlich mehr Krankenkassenbeiträge, Beiträge für die Pflegeversicherung zahlen. Und wenn Sie wirklich gut verdienen, womöglich auch für die Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung – in beiden Feldern steigt die Beitragsbemessungsgrenze. Bei Krankenkassen und Pflege um 300 Euro im Monat auf 5812 Euro. Heißt für Sie gut 30 Euro mehr an Beiträgen im Monat. Und bei Renten- und Arbeitslosenversicherung um 400 Euro auf 8450 Euro . Bedeutet bei einem Einkommen von 8500 Euro im Monat noch mal knapp 40 Euro mehr Beiträge. Zusammen 70 Euro im Monat.
Wenn Sie verhindern wollen, dass Sie so viel weniger netto........





















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