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Da helfen weder Blachen noch Schneekanonen

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04.10.2026

Blachen bedecken die Eisgrotte des Rhonegletschers, um die Eisschmelze zu verlangsamen.

Der Gletscherforscher verzweifelt: Sein Forschungsobjekt schmilzt ihm unter den Füssen weg– wo Eis war, ist nun Geröll. Wieder sind innert eines Jahres in der Schweiz Dutzende kleiner Gletscher verschwunden und fünf Prozent des «ewigen Eises» geschmolzen. Geht es so weiter, werden sich bis Ende des Jahrhunderts 90 Prozent der Gletscher in Wasser aufgelöst haben.

Weite Teile der eisigen Hotspots des Schweizer Tourismus werden sich schon früher in Geröllhalden verwandeln. Das Hochgebirge wird mit der Gletscherschmelze an Stabilität verlieren und Dörfer stärker von Felsstürzen betroffen sein. Noch liefern Gletscher in trockenen Zeiten Schmelzwasser für Seen,........

© Solothurner Zeitung